M I R K O

Version 7.04-W vom 03.11.2009
Dies ist eine vorläufige Visualisierung aller Texte, die man sich beim Rechnen mit MIRKO per Fragezeichen holen kann.
  1. Alle Anweisungen alphabetisch
  2. Editieren der Struktur, d.h. der Folge von optischen Elementen
  3. Optimierung, Fitten von Sollwerten, variable optische Elemente
  4. Dokumentation und Datenhaltung; Prozesssteuerung
  5. Zwischenspeicherung und Hilfsdateien
  6. Graphische Ausgaben und interaktive Graphik
  7. Schalter zur Ablaufsteuerung
  8. Ausgaben zur Information ueber den Systemzustand
  9. Korrigieren von Parametern (des Strahls oder der Struktur)
  10. Spezialitaeten fuer Kreisbeschleuniger (Synchrotrons)
  11. Anweisungsprozeduren

Alle Anweisungen alphabetisch

#END AVAR DELP FIXI KAKZ LABEL MOVE POVRAY REVERT TEIL
#PRO AXEN DIM4 FSTD KART LABMOD NJOB PREL RKOF TEST
+CURSOR BIN DIM6 GANZ KBET LANG NPER PROT RSET TEXT
/TRA BLOW DIR GETA KELE LAZY NSTART PSUR SAVE TFMODE
AELE BTYP DRAHT GETM KELL LESM OPEN PUMA SAVM TSTART
AELL BUMP DSYM GETS KEMI LESP ORKUS PUTA SAVOPT TSTD
AENV BUNCH EINZ GROB KILL LESS OVER PUTM SAVP TUNE
AFIX BUSY ELLI HCOP KOMP LINK PAGE PUTS SAVS UNSV
AKOP CBIN EXPA HITEXP KORE LISP PAKZ QDIA SCRA VSTD
ALIGN CLOSE EXPORT IELE KPOS LOCUS PELL QFIT SKIP WOLKE
ASOL CONT FAKZ IMPORT KPRO LOES PENV QPGRAD SOLB XAUS
ASYM COPY FDWN INPU KRAU MATF PLAK QURF SOLI XEIN
ATYP CURS FEIN INQU KRND MATR PLAYER RECH SPOS ZEIT
AUFL DEFBUMP FINI ISOL KSOL MISAL PMOD REFP STOP ZRUK
AUSG DEFINE FIT1 ITER KTEI MODE PNUL REPORT SYNC ZYKL
AUTOFIT DELE FIT2 IVAR KZUF MORD POSI RESOK TAUS


   1 - Editieren der Struktur, d.h. der Folge von optischen Elementen
       ==============================================================
INPU - Neue optische Elemente eingeben
COPY - Kopieren von Teilen der Elementliste an eine andere Stelle
OVER - Kopieren von optischen Elementen ueber andere
MOVE - Umsetzen von optischen Elementen an andere Stellen
DELE - Loeschen einer Reihe von optischen Elementen
LINK - Anfuegen von Teilen anderer Datensaetze der Versorgungsdatei
LAZY - Ausschalten einer Reihe von opt. Elementen, nicht loeschen
BUSY - Einschalten einer Reihe von ausgeschalteten opt. Elementen
KILL - Loeschen der ausgeschalt. Elemente und der jenseits von TEIL
ZYKL - Elemente zyklisch vertauschen, Systemanfang liegt woanders
TAUS - Reihenfolge einer Anzahl von Elementen vertauschen (spiegeln)
QURF - Einfuegen von Linsen zur 3. Ordnung von Quadrupol-Randfeldern
DRAHT - Reduzieren des aktuellen Systems auf ein Drahtmodell ohne Optik
LOCUS - Absolutes Positionieren des aktuellen Systems
POSI - Geometrische Verschiebung von Elementen bei konst. Gesamtlaenge

2 - Optimierung, Fitten von Sollwerten, variable optische Elemente ============================================================== Sollwerte: FSTD - Erzeugung von Standard-Fitbedingungen SOLI - Die Sollwerte werden gleich den Istwerten gesetzt FAKZ - Erzeugung von Fitbedingungen zur Anpassung eine Akzeptanz KSOL - Schrittweise Korrektur der Parameter einer Fitbedingung ISOL - Inkremetieren eines Sollwertes FDWN - Verschieben aller Fitbedingungen um eine Position nach unten ASOL - Ausgabe der Fitbedingungen, Sollwert und Istwert Variable Parameter: VSTD - Definition von variablen opt. Parametern fuer Fitrechnungen IVAR - Inkrementieren eines variablen Parameters AVAR - Ausgabe der variablen Parameter des optischen Systems Fitrechnung: RECH - Fitrechnung zum Erreichen der Sollwerte am Ausgang QFIT - Fit des Strahlquerschnitts irgendwo zwischendurch Nachlese: ITER - Ausgabe der Fehlerentwicklung bei der letzten Fitrechnung MATF - Ausgabe der Funktionalmatrix RSET - Aenderungen durch die letzte Fitrechnung werden aufgehoben
3 - Dokumentation und Datenhaltung ============================== Dokumentation: FINI - Anfertigung eines ausfuehrlichen Druckerprotokolls mit Plot PLAK - Akzeptanz des folgenden Systems wird in jedem Fall geplottet /TRA - Umkodierung der Daten fuer eine TRANSPORT-Rechnung 2.Ordn. TEXT - Eintrag eines beliebigen Textes in das Sitzungsprotokoll Datenhaltung: EXPORT Ausgabe des aktuellen optischen Systems auf ein ASCII-File IMPORT Einlesen eines optischen Systems von einem ASCII-File ... SAVOPT Ausgabe der aktuellen Einstellungen in Form eines Makro-Files ORKUS - Umschalten auf eine andere, ggf. neue, Versorgungsdatei OPEN - Oeffnen eines Files (Protokoll, Eingaben, Ausgaben) CLOSE Schliessen eines Files (Protokoll, Eingaben, Ausgaben) SAVE - Abspeichern des aktuellen Datensatzes in der Versorgungsdatei NJOB - Umbenennen (Duplizieren) des aktuellen Datensatzes DIR - Ausgabe einer Liste aller gespeicherten Datensaetze SCRA - (=scratch) Loeschen eines oder mehrerer Datensaetze SKIP - Verlassen des aktuellen Datensatzes, weder SAVE noch STOP STOP - Ende der Fahnenstange, impliziert aber kein SAVE Prozesssteuerung: INQU - Sendet Einstellwerte von Magneten etc. an anderen Prozess SPOS - Strahlpositionen ins Programm eingeben KPOS - Korrigierte Werte fuer Steerer bzw. Dipole berechnen (==>SPOS) XEIN - Magnetwerte online einlesen XAUS - Magnetwerte online setzen
4 - Zwischenspeicherung und Hilfsdateien ==================================== Zwischenspeichern: SAVS - Zwischenspeichern von Ellipsoid und Teilchenkoord. am Ausgang LESS - Eingangsellipsoid + Teilchenkoord. aus dem Zwischensp. holen SAVM - Abspeichern der aktuellen Quadrupoleinstellungen LESM - Lesen von individuell gespeicherten Quadrupoleinstellungen Hilfsdateien: PUTM - Eintragen der Abbildungsmatrix in Zwischenspeicher oder Datei GETM - Lesen eines Blockes von zehn Matrizen aus der Matrizendatei PUTS - Eintragen des Strahls am Ausgang in Zwischenspeicher od.Datei GETS - Lesen von Strahlparametern aus Zwischenspeicher oder Datei PUTA - Eintragen der Akzeptanz des folgenden Systems i.Zwsp.od.Datei GETA - Lesen von folgenden Akzeptanzen aus Zwischenspeicher od.Datei
5 - Graphische Ausgaben und interaktive Graphik =========================================== CURS - Aufruf des Graphik-Cursors fuer interaktive Graphik PENV - Plotten der Enveloppe auf den Bildschirm, falls der das kann PELL - Plotten der (x,x')- und (y,y')-Ellipsen auf dem Bildschirm BIN - Anzahl und Hoehe der Bins bei Strahlprofilplots PSUR - Plotten einer Uebersichtszeichnung des aktuellen Systems LABEL - Nachtraegliche Ausgabe von Labels an ausgewaehlte Elemente LABMOD - Festlegen der speziellen Modalitaeten fuer LABEL PAKZ - Plotten der echten Akzeptanz des Systems auf dem Bildschirm PLAYER - Animierte Darstellung zeitabhaengiger Phasenraumplots AXEN - Definition der logischen Achsenlaengen f. PELL,FIXI,PENV,PAKZ LOES - Loeschen der Graphik auf dem Bildschirm DELP - Loeschen des zuletzt erzeugten Bildes oder Teilbildes PAGE - Loeschen des Bildschirms und Restaurieren der Graphik HCOP - Ausgabe des Graphik-Schirmes auf ein anderes Geraet als Hardcopy
6 - Schalter zur Ablaufsteuerung ============================ PROT - Ein- und Ausschalten des Eingabeprotokolls auf den Bildschirm DIM4 - Umschaltung auf Rechnung mit vierdimensionalen Matrizen DIM6 - Umschaltung auf Rechnung mit sechsdimensionalen Matrizen ELLI - Umschaltung auf Rechnung mit Ellipsen statt Einzelteilchen EINZ - Umschaltung auf Rechnung mit Einzelteilchen statt Ellipsen PUMA - Umschaltung auf Rechnung mit Punktwolken statt ... TEIL - Das optische System wird nicht bis zum Ende gerechnet GANZ - Das optische System wird bis zum Ende gerechnet PREL - Bei Wechsel der Teilchenart usw. bleiben Magnetfelder konst. PNUL - Bei Wechsel der Teilchenart usw. bleiben opt.Eigensch. konst. FIT1 - Umschaltung in den ersten Satz Fitbedingungen und Variable FIT2 - Umschaltung in den zweiten Satz Fitbedingungen und Variable GROB - Schranke fuer Konvergenz bei Fitrechnungen ist gross FEIN - Schranke fuer Konvergenz bei Fitrechnungen ist klein PMOD - Auswahl der Ebenen, in denen Enveloppen dargestellt werden
7 - Ausgaben zur Information ueber den Systemzustand ================================================ AKOP - Ausgabe von Emittanz, Geschwindigkeit, Teilchenart und -strom AELE - Ausgabe der Liste der optischen Elemente AENV - Ausgabe der Enveloppe bzw.Teilchenbahn laengs der Strahlachse AELL - Ausgabe des Ellipsoids am Ausgang des optischen Systems AUSG - Kurze Ausgabe der wichtigsten Werte des Ausgangsellipsoids MATR - Ausgabe der Abbildungsmatrix MODE - Ausgabe der Stellungen aller Schalter im Programm ATYP - Ausgabe des Neigungstyps bei Fit von Strahlbreiten BTYP - Ausgabe des Strahlbreitentyps bei Fit von Ellipsenneigungen AUFL - Ausgabe der Impulsaufloesung im Phasenraum ZEIT - Ausgabe der bisher verbrauchten Rechenzeit TEST - (keine feste Bedeutung; dient zum Testen von neuen Sachen.)
8 - Korrigieren von Parametern (des Strahls oder der Struktur) ========================================================== Strahlparameter: KEMI - Korrektur der Eingangsemittanzen BLOW - Emittanzen vergroessern, bis Aperturen maximal ausgeleuchtet KBET - Korrektur der Teilchengeschwindigkeit am Eingang des Systems KART - Korrektur der von Masse und Ladung des Sollteilchens KRAU - Eingabe des Strahlstroms in elektrischen Milliampere KELL - Neudefinition des Ellipsoids am Eingang des optischen Systems ZRUK - Eingangsellipsoid wird von hinten zuruecktransformiert KTEI - Neudefinition der Koordinaten des Einzelteilchens am Eingang TSTD - Eingangskoord. fuer bestimmte Ausgangsbedingungen berechnen SOLB - Eingabe der Koordinaten der Sollbahn am Eingang des Systems WOLKE - Definition einer Punktwolke fuer Einzelteilchen-Tracking TSTART - Startzeitpunkt fuer Teilchen, Ellipsen oder Punktwolken Strukturparameter: KELE - Schrittweise Korrektur der Parameter eines optischen Elements IELE - Inkrementieren eines Parameters eines optischen Elementes KORE - Definition von optischen Elementen als gekoppelt fuer IELE KRND - Korrektur der Koeffizienten fuer endliches Dipol-Streufeld KAKZ - Korrektur der Akzeptanz des nachfolgenden optischen Systems KZUF - Eingabe des Startwertes fuer den Zufallszahlen-Generator
9 - Spezialitaeten fuer Kreisbeschleuniger (Synchrotrons) ===================================================== TUNE - Abstimmen einer periodischen Struktur auf bestimmte Q-Werte SYNC - Berechnung der wichtigsten Parameter periodischer Strukturen NPER - Definition von Normal- und Superperioden im Synchrotron KOMP - Komprimieren des optischen Systems zu Matrizen und Multipolen EXPA - Wiederherstellen des Orginalsystem aus einem komprimierten AFIX - Berechnung von Fixpunkten und Ausgabe auf den Bildschirm FIXI - Untersuchung von Isohamiltonians und Fixpunkten+Separatrix MORD - Definition der maximalen Ordnung von Multipolen RKOF - Anregungskoeffizienten und Breite von Stopbaendern berechnen MISAL - Berechnung der Sollbahnstoerung durch Feld- und Justierfehler BUNCH - Definition eines Bunches im longitudinalen Phasenraum RESOK - Malt ein Diagramm mit Resonanzlinien fuer ein Synchrotron QDIA - Malt die Arbeitsline im Q-Diagramm Fuer einen Bereich von dp/p
10 - Anweisungsprozeduren ==================== #PRO - Beginn des Aufbaus einer Anweisungs-Prozedur #END - Ende des Aufbaus einer Anweisungs-Prozedur LISP - Ausgabe einer Liste einer oder aller definierten Prozeduren KPRO - Korrektur der Voreinstellungen von der definierten Prozeduren SAVP - Speichern der zum aktuellen Datensatz definierten Prozeduren LESP - Lesen der zum aktuellen Datensatz abgespeicherten Prozeduren CONT - Schalter zur Erzeugung unendlicher Schleifen mit IELE,ISOL

KELE

Die Liste der optischen Elemente, wie man sie mit ==>
AELE zu sehen bekommt, hat die Form einer Matrix. Gefaellt einem einer dieser Werte nicht, so kann man ihn aendern durch Angabe der Zeilennummer; das ist die Zahl ganz links vor dem Doppelpunkt, und Spaltennummer gefolgt von dem neuen Wert an dieser Stelle. Mit einem Aufruf von KELE kann man beliebig viele solcher Aenderungen vornehmen (Ende mit "*"). Beispiel: KELE,3,4,100 setzt die Laenge(Sp.4) von Element #3 auf 100 mm Gibt man die Spaltennummer negativ an, so ist die folgende Zahl nicht der neue Wert, sondern der Faktor, mit dem der vorhandene Wert multipliziert wird. BEISPIEL: KELE,3,-4,2 verdoppelt die Laenge von Element #3. Ausgeschaltete Elemente (==>LAZY) kann man nicht heimlich veraendern. Erweiterter Korrekturmode: ------------------------- Dieser Mode ist fuer einige ausgewaehlte Faelle moeglich und wird durch Eingabe eines um 10 groesseren Wertes an der zweiten Position aktiviert; z.B. KELE,n,14,w statt KELE,n,4,w. Im einzelnen: Quadrupol (Typ 3): KELE,n,14,l setzt die Laenge :=l, korrigiert die benachbarten Driftstrecke so, dass die Gesamtlaenge unveraaendert bleibt und korrigiert die Quadrupolkonstante so, dass B'*l unveraaendert bleibt Falls allerdings rechts oder links keine Driftstrecke ist, wird sicher- heitshalber gar nichts gemacht. Dipol (Typ 5 und 6): KELE,n,14,w aendert auch gleich den Kruemmungs- radius mit dem Ablenkwinkel konstantes Eisen annehmend. Auch benachbarte Kantenwinkel und Driftstrecken werden korrigiert. Magnete (Typen 3 und 5,6): bei KELE,n,19,w bedeutet w B*l/Brho statt B*l Ein neuer Radius bei einer Eitrittskante wird als Winkelkorrektur für den Dipol interpretiert, wenn der Wert <1 ist. Positionsmesser (Typ 29 und 30): Bei KELE,n,16,b und KELE;n,17,p wird nach einem passenden Element m vom Typ 30,29 in der Naehe gesucht und dort wie bei KELE,m,6,b bzw KELE,m,7,p also Eintragen der gemessenen Istbreiten und -positionen, verfahren. Oder auch: wenn ich nur den Namen des horizonlalen Gitters kenne, komme ich so ganz leicht an das zugehoerige vertkale ran. Will man einen Wert nur inkrementieren, so empfiehlt sich statt dessen die Anweisung ==>IELE. Viele Aenderungen, die den ersten Parameter, Variation des Elementes bei ==>RECH betreffen, kann man elegant mit ==>VSTD durchfuehren. Bei Aenderungen, die Elemente als Ganzes betreffen, also Umgruppieren, Loeschen oder Einfuegen von Elementen, sollte man die Anweisungen ==>LINK, ==>INPU, ==>COPY, ==>OVER, ==>DELE, ==>MOVE verwenden. Reversibles Aus- und Einschalten von Elementen geschieht mit ==>LAZY bzw. ==>BUSY.

Eingaben dazu: Element-Nr, Parameter-Nr, Wert:

Gefordert ist die Eingabe von drei Zahlen mit folgender Bedeutung: (1) Zeilennummer zwischen 1 und der Anzahl optischer Elemente (2) Spaltennummer zwischen 0 und 8; bezogen auf die AELE-Darstellung. 0 bezeichnet das Label (ab Version 5.10). Diese Zahl kann positiv oder negativ sein (s.u.). (3) Neuer Wert an dieser Stelle, wenn (2) positiv ist, bzw. Faktor, wenn (2) negativ ist. Beenden des Eingabezyklus erfolgt durch Eingabe eines "*". Sondervereinbarungen: -------------------- (2)=9 bei Magnetzeug: (3) bedeutet nicht B,B' usw., sondern B*l,B'*l.

KSOL

Die Liste der Fitbedingungen, wie man sie mit ==>
ASOL zu sehen bekommt, hat die Form einer Matrix. Gefaellt einem einer dieser Werte nicht, so kann man ihn aendern durch Angabe der Zeilennummer; cum grano salis, weil in der 3.Spalte zwei Zahlen untereinander stehen, und Spaltennummer gefolgt von dem neuen Wert an dieser Stelle. Eine 0 (Null) als Spaltennummer bewirkt, dass dieser Sollwert gleich dem augenblicklichen Istwert gesetzt wird (SOLI in Kleinformat). Mit einem Aufruf von KSOL kann man beliebig viele solcher Aenderungen vornehmen (Ende mit "*"). Will man nur einen Sollwert inkrementieren, so empfiehlt sich statt dessen die Anweisung ==>ISOL. Mit ==>SOLI werden alle Sollwerte gleich den augenblicklichen Istwerten gesetzt. Die komplette Definition oder Neudefinition von Fitbedingungen macht man geschickterweise mit einer der Anweisungen ==>FSTD oder ==>FAKZ. Es ist zu beachten, dass nur so viele Fitbedingungen ausgegeben werden, wie variable Elemente vorhanden sind. Alle anderen kann man auch korrigieren, man sieht aber das Ergebnis nicht direkt. Ausserdem wird nur in dem jeweils aktiven Satz von Fitbedingungen korrigiert (vgl. ==>FIT1, ==>FIT2).

Eingaben dazu: Sollwert-Nr, Parameter-Nr, Wert:

Gefordert ist die Eingabe von drei Zahlen mit folgender Bedeutung: (1) Zeilennummer zwischen 1 und 6 (2) Spaltennummer zwischen 1 und 4; bezogen auf die ASOL-Darstellung oder 0 (s.u.) (3) Neuer Wert an dieser Stelle Beenden des Eingabezyklus erfolgt durch Eingabe eines "*". Sonderfall: Wenn (2) =0 ist, wird der Sollwert gleich dem Istwert gesetzt, und (3) ist dann ohne Bedeutung.

KELL

KELL: Korrektur der Eingangsellipse. Sie wird hier definiert durch sieben Zahlen und zwar: (1) Das Quadrat des horizontalen Strahlradius in mm**2 (E(1,1)) (2) Die Neigung der horizontalen Emittanzellipse (E(1,2)) (3) Das Quadrat des vertikalen Strahlradius in mm**2 (E(3,3)) (4) Die Neigung der vertikalen Emittanzellipse (E(3,4)) Die Ausdehnungen der Ellipsen in x' und y' werden dann aus den ent- sprechenden Emittanzen berechnet (==>
KEMI). (5) Das Quadrat der Laenge des Strahls in mm**2 (E(5,5)) (6) Das Quadrat der Impulsunschaerfe des Strahls (E(6,6)) (7) Die Neigung der longitudinalen Emittanzellipse E(5,6) Die drei letzten Angaben sind nur sinnvoll, wenn mit ==>DIM6 statt ==>DIM4 gerechnet wird oder werden soll. Will man z.B. die ersten 4 Komponenten nicht veraendern, gibt man ,,,,0,0.01 ein. Naeheres zur Bedeutung der Matrix E findet sich in der ausfuehrlichen Programmbeschreibung (Schutzpatron: St. Nimmerlein). Weitere Moeglichkeiten, das Eingangsellipsoid zu veraendern: Ruecktransformation des Ellipsoids durch das optische System mit ==>ZRUK Ein frueher mit ==>SAVS in Sicherheit gebrachter Strahl am Ende eines Systems kann mit ==>LESS wieder als neues Eingangsellipsoid geholt werden; dabei koennen auch alle moeglichen Kopplungen in E vorhanden sein. In diesem Falle hat man mit KELL verloren, weil da keine Emittanzen in x und y mehr definiert sind. Mit ==>SYNC wird das Eingangsellipsoid durch die Eigenellipsen in x und y ersetzt, falls Stabilitaet vorhanden ist (ABS(SPUR) .lt. 2). In jedem Falle kann sich ueber den Zustand des Eingangsellipsoids durch ==>TEIL,0 und entweder ==>AUSG oder ==>AELL Klarheit verschaffen.

Eingaben dazu: Eingangsellipsoid:

Einzugeben sind folgende sechs Werte: (1) Das Quadrat des horizontalen Strahlradius in mm**2 (E(1,1)) (2) Die Neigung der horizontalen Emittanzellipse (E(1,2)) (3) Das Quadrat des vertikalen Strahlradius in mm**2 (E(3,3)) (4) Die Neigung der vertikalen Emittanzellipse (E(3,4)) Die Ausdehnungen der Ellipsen in x' und y' werden dann aus den ent- sprechenden Emittanzen berechnet (==>KEMI). (5) Das Quadrat der Laenge des Strahls in mm**2 (E(5,5)) (6) Das Quadrat der Impulsunschaerfe des Strahls (E(6,6)) (7) Die Neigung der longitudinalen Emittanzellipse E(5,6) Die drei letzten Angaben sind nur sinnvoll, wenn mit ==>DIM6 statt ==>DIM4 gerechnet wird oder werden soll. Alle anderen Komponenten der Strahlmatrix E werden Null gesetzt. Wenn nichts am Eingangsellipsoid geaendert werden soll, einfach "*" eingeben.

KTEI

Die sechs Komponenten des Koordinatenvektors des Einzelteilchens am Ein- gang des Systems werden eingegeben. Die Koordinaten sind : x, x', y, y', z, dp/p. Gerechnet wird damit, wenn man vorher irgendwann ==>
EINZ gesagt hat. Eingabe von 0,0,0,0,0,0.01 z.B. liefert die Transformation eines Achsenteilchens mit Impulsfehler. Will man z.B. die ersten 4 Komponenten nicht veraendern, gibt man ,,,,0,0.01 ein. Weitere Moeglichkeiten, die Eingangskoordinaten zu veraendern: Ruecktransformation des Vektors durch das optische System mit ==>ZRUK Ein frueher mit ==>SAVS in Sicherheit gebrachter Strahl am Ende eines Systems kann mit ==>LESS wieder als neuer Koordinatenvektor geholt werden. In jedem Falle kann sich ueber den Zustand des Eingangsvektors durch ==>TEIL,0 und ==>AUSG Klarheit verschaffen.

Eingaben dazu: Eingangskoordinaten:

Einzugeben sind die sechs Komponenten des Koordinatenvektors des Einzelteilchens am Eingang des Systems. Die Koordinaten sind : x, x', y, y', z, dp/p. Falls nur mit vierdimensionalen Matrizen gerechnet wird (==>DIM4), genuegen die ersten vier Werte. Wenn nichts am Eingangsvektor geaendert werden soll, einfach "*" eingeben.

AKOP

AKOP - Ausgabe einiger Daten, die interessant sein koennten: -> Die beiden Emittanzen in x und y -> Die Teilchengeschwindigkeit Beta in Prozent der Lichtgeschwindigkeit -> Der Impuls p* fuer alles, was mit Magneten zu tun hat -> Masse und Ladung des Sollteilchen in relativen Einheiten -> Die spezifische Energie des Sollteilchens in MeV/Nukleon. -> Falls mit Raumladung gerechnet wird, der Strom (elektrisch). -> Die Randfeld-Koeffizienten von Dipolmagneten. -> Die maximale Ordnung, bis zu der Multipole beruecksichtigt werden -> Die Laengen der Koordinatenachsen bei ==>
PENV, ==>PELL, ==>FIXI Diese Groessen koennen mit ==>KEMI, ==>KBET, ==>KART, ==>KRAU, ==>KRND, ==>MORD, ==>AXEN veraendert werden. -> Falls definiert, Angaben zur Struktur einer Synchrotron-Normalperiode -> Falls definiert, Information, ob die Struktur komprimiert ist. Diese Definitionen erfolgen mit ==>NPER bzw. ==>KOMP und ==>EXPA.

ASOL

ASOL - Ausgabe der gerade definierten Fitbedingungen und der momentanen Istwerte an diesen Stellen. Es werden so viele Werte ausgegeben, wie variable optische Elemente vorhanden sind, und zwar von dem gerade aktuellen Satz Fitbedingungen (==>
FIT1, ==>FIT2). Die anderen schlafen nur und koennen durch Definition weiterer variabler Elemente (==>KELE, ==>VSTD) geweckt werden. Die Bedeutung der Zahlen ist folgende: (1) und (2): Bezeichnung, welche Groesse zu fitten ist. Da gibt es einige Moeglichkeiten: -> Ein Element des Ausgangsellipsoids E; dann sind beide Zahlen zwischen 1 und 6 und bedeuten Zeilen- bzw. Spaltenindex von E. -> Ein Element der Abbildungsmatrix R; dann hat die erste Zahl ein negatives Vorzeichen, und beide sind dem Betrage nach zwischen 1 und 6 und bedeuten Zeilen- bzw. Spaltenindex von R. -> Die Summe zweier Elemente des Ausgangsellipsoids; dann sind beide Zahlen zweistellig, und beide Zehner- und Einerstellen definieren jeweils die Indexpaare von E. -> Die Differenz zweier Elemente des Ausgangsellipsoids; dann hat die zweite Zahl ein negatives Vorzeichen. -> Die Summe bzw. die Differenz zweier Elemente der Abbildungsmatrix; dann hat zusaetzlich die erste Zahl ein negatives Vorzeichen. -> Etliche andere Sachen, wenn die erste Zahl 100 oder groesser ist; da kommt im Laufe der Zeit sicher noch was dazu, siehe unten. Beispiele dazu: 1, 1 : E(1,1) ist Sollwert -1, 2 : R(1,2) ist Sollwert -12, 12 : R(1,1)+R(2,2) ist Sollwert (Spur der Untermatrix in x) 13,-13 : E(1,1)-E(3,3) ist Sollwert (Strahl soll rund sein.) 100, n : n=-12 bis 8 - diverse Synchrotron-Parameter 1=beta-x, 2=alpha-x, 3=beta-y, 4=alpha-y, 5=D, 6=D' 101, n : n-te Sollbahn-Koordinate, 1=x, 2=x' usw. 102, n : normierte C.O.-Amplitude, 1=horizontal, 2=vertikal 103, n : Phasenvorschub in der Normalperiode, 1=horizontal, 2=vert. 104, n : absolute Position des Systemendes (1=x,2=y,3=z,4=Winkel) (3) Sollwert, der mit ==>RECH unter Variation passender optischer Elemente erreicht werden soll. Direkt darunter findet sich der Wert, der bei der augenblicklichen Einstellung des Systems vorliegt. (4) Ein im Prinzip beliebiger Gewichtsfaktor, um die Benachteiligung von Natur aus kleiner Zahlen bei der Beurteilung der Konvergenz gegenueber grossen ausgleichen zu koennen. Die Definition von Fitbedingungen geschieht mit ==>FSTD, die Korrektur einzelner Werte mit ==>KSOL. Welche optischen Elemente zur Erreichung der Sollwerte variabel sein sollen, wird mit ==>VSTD festgelegt. Die eigentliche Fitrechnung wird mit ==>RECH angeleiert.

AELE

AELE - Ausgabe einer Liste der optischen Elemente in einem anzugebenden Bereich des Systems. Die allererste Zahl ist die laufende Nummer des Elements, fehlende Nummern bezeichnen mit ==>
LAZY ausgeschaltete. Dahinter kann ab Version 5.10 ein maximal 8-stelliges Label stehen. Die Bedeutung der uebrigen 7 oder 8 Zahlen ist folgende: (1) 0 = Element ist fest, anderenfalls ist es variabel bei ==>RECH oder mit einem anderen korreliert (>103, ==>KORE) (2) Typen: 1=duenne Linse 2=Driftstrecke 3=Quadrupol 5=Dipol(horiz.) 7=Kantenwinkel dazu 6=Dipol(vert.) 8=Kantenwinkel dazu 9=explizite Matrix horiz. (R11, R21, R12, R22) 10=explizite Matrix vert. (R33, R43, R34, R44) 11=Koordinatendrehung 12=Matrix (black box) 13=Blockanfang, -ende 14=Aufruf von Element oder Block 15=HF-Beschleunigungsspalt, vorerst nur Buncher (phi=0 grad) 16=...diverse Bedeutungen... 17=horizontaler ... 18=vertikaler Schlitz 19=horizontaler ... 20=vertikaler Justierfehler 21=normaler ... 22=skew Multipol 23=Solenoid 25=el.Ablenkfeld(hor.) 27=Kantenwinkel dazu 26=el.Ablenkfeld(ver.) 28=Kantenwinkel dazu 29=horizontale ... 30=vertikale Positionsmessung 31=Anfang/Ende eines Definitionsblocks * 32=Matrix erster und zweiter Ordnung aus TRANSPORT 33=Aenderung von Energie, Masse, Ladung (Stripper) 37=Graphikelement * 38=Definition von Grenzwerten fuer Magnete 39=Funktionsgenerator fuer zeitabhaengige Elemente Ein *: gibt es noch nicht! (3) Unterteilungsfaktor fuer Ausgaben, ausser: Matrix-Nr. (Typ 12) Zahl der Wiederholungen (Typ 13) Ordnung (Typ 21,22) (4) Laenge in mm; Ausnahme: bei Dipolen Ablenkwinkel in Grad (5) Quadrupolkonstante in mm**-1, bei Dipolen und Kanten Kruemmungsrad. (6) Horizontale Apertur in mm. / in mm. (7) Vertikale Apertur in mm. (8) Wo es sinnvoll ist: Feldgradient bzw. Dipolfeld in T/m bzw. T usw. Will man einzelne Werte aus dieser Tabelle veraendern, kann man dazu die Anweisung ==>KELE verwenden. Umgruppieren, Loeschen, Einfuegen und Duplizieren von ganzen Elementen geschieht mit ==>MOVE, ==>DELE, ==>INPU, ==>COPY, ==>OVER. Die Ausgabe legt eine Atempause nach ca. 20 Zeilen ein, damit man in Ruhe alles lesen kann. Dieses Verhalten ist mit ==>PROT umzuschalten. Naehere Informationen liefert die ausfuehrliche Programmbeschreibung, welche zwar immer noch die von 1981 ist, aber bald ...

Eingaben dazu: Elementliste von Nr, bis Nr, Typ,Subtyp:

Einzugeben sind die laufende Nummer des ersten und letzten Elementes der Liste, die ausgegeben werden soll; da kann man kaum was verkehrt machen. Die dritte Zahl gibt an, welcher Elementtyp ausgegeben werden soll (eine 0 bedeutet alle). Die vierte Zahl gibt fuer einige Arten von Elementen noch den Untertyp (Spalte 3) an, dies gilt fuer Multipole, Graphikteile und Spezialemente (Typen 21,22, 37 und 16). Ist die dritte Zahl negativ, dann will man auch die ausgeschalteten Elemente (==>LAZY) sehen. - Jaja, kompliziert; Beispiele: AELE,1,100,21,3 - ich will alle Sextupole zwischen 1 und 100 sehen. AELE,1,100,-21,0 - ich will alle Multipole zwischen 1 und 100 sehen, auch die, die gerade ausgeschaltet sind.

AENV

AENV - Ausgabe der Enveloppe laengs der Strahlachse in einem beliebigen Abschnitt des Systems. Je nach der Stellung des Schalters ==>
EINZ bzw. ==>ELLI wird die Enveloppe oder die Einzelteilchenbahn zu sehen sein. Die dargestellte Ebene wird durch ==>PMOD vorher festgelegt. Falls einige Elemente unterteilt sind; 3. Parameter in der Darstellung optischer Elemente wie bei ==>AELE zu sehen, ist groesser als 1, werden entsprechend viele Zwischenwerte ausgegeben. Die (x,y)-Enveloppe enthaelt nicht die Wirkung der mit ==>SOLB definierbaren Sollbahn, da hier immer nur der positive Ast ausgegeben wird, in allen anderen Faellen ist die Sollbahn in der Ausgabe enthalten. Die Ausgabe legt eine Atempause nach ca. 20 Zeilen ein, damit man in Ruhe alles lesen kann. Dieses Verhalten ist mit ==>PROT umzuschalten. In ==>PUMA mode AENV is not available.

Eingaben dazu: Enveloppe von Nr, bis Nr, Mode:

Einzugeben sind die laufende Nummer des ersten und letzten Elementes, zwischen denen die Enveloppe ausgegeben werden soll; da kann man kaum etwas verkehrt machen!

ITER

Mit ITER kann man sehen, wie gut oder wie schlecht die Iteration bei der letzten Fitrechnung (==>
RECH) konvergiert hat. Jede Zahl entspricht der Wurzel aus der Summe der Fehlerquadrate mal Gewichtsfaktor nach jeder Iteration.

FIT1

Der Bequemlichkeit halber hat man im Programm zwei komplette Saetze von Fitbedingungen und Variationscodes fuer optische Elemente, erste Spalte bei ==>
AELE, zur Verfuegung, zwischen denen man beliebig hin- und herschalten kann. Das ist ganz nuetzlich zur Loesung etwas komplexerer Probleme. Mit FIT1 wird auf den ersten dieser beiden Saetze umgeschaltet (Umkehrung: ==>FIT2). Voreinstellung beim Programmstart ist der Zustand beim letzten SAVE. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

CURS

Mit CURS wird der Graphik-Cursor aufgerufen, um eine Reihe von graphischen Funktionen ausfuehren zu koennen. Diese Anweisung ist nur wirksam, wenn das Programm auf einem Terminal mit graphischer Ein- und Ausgabe laeuft. Z.Zt. sind folgende Funktionen verfuegbar; es werden noch mehr: "Mit_der_linken_Maustaste_irgendwohin_hacken": Wenn das innerhalb eines Quadrupols passiert, dann wird dieser entsprechend dem Abstand zwischen Cursor und Strahlachse inkrementiert und nix variiert. Sonst: pmod=1, also x,y-Darstellung: - Die Enveloppe soll durch den gehackten Punkt gehen, in der anderen Ebene soll sie bleiben, wie sie gerade ist. Dazu werden die beiden letzten Quadrupole vor dieser Stelle variiert. pmod=2,3, also +x,-x- bzw. +y,-y-Darstellung: Die Sollbahn soll durch den gehackten Punkt gehen. Dazu wird der letzte Dipol (Typ 5,6) oder Steerer (Typ 21,22) vor dieser Stelle variiert, das letzte Element wird genommen. "Mit_der_rechten_Maustaste_irgendwohin_hacken": Innerhalb eines Elementes werden dessen Eigenschaften ausgegeben, ausserhalb bekommt man die Strahleigenschaften an der entsprechen- den z-Position zu sehen. Wenn es keine rechte Maustaste gibt, muss man sich mit dem Icon 8 (#) behelfen: also erst dies anklicken und dann ein Element oder eine leere Stelle anklicken. "Mit_dem_Cursor_ein_Icon_anklicken": (Reihenfolge wie auf dem Display) 1. - (*) Das Programm kehrt in den Normalmodus zurueck. 2. - Bei der naechsten Cursoreingabe in das Enveloppenfenster wird dessen Position als Sollwert gemerkt, noch nichts gefittet. 3. - ... irgenwie dumm gelaufen; Undo der letzten Aenderung(en) von Elementparametern 4. - Redo, das Gegenteil von Undo (frueher war alles besser ...) Undo und Redo sind beliebig oft wiederholbar 5. - Ausfuehren von RECH so, wie die Bedingungen bei Aufruf von CURS gerade waren, z.B. Dispersionsfreiheit erreichen. 6. - Grobe Emittanzberechnung; zwei Profile nacheinander anklicken, und die Lage der Eingangsemittanz bei gleicher Fläche wird so bestimmt dass die berechneten Breiten dort gleich den gemessenen sind. Unter der Annahme, dass die Emittanzflaeche bekannt ist (==>
KEMI) gibt es dann fuer die Orientierung i.a. zwei Loesungen. Regeln: vorderes Gitter x, dann hinteres Gitter x: es wird die Loesung gefunden, die der augenblicklichen Einstellung am naechsten kommt; in y entsprechend. hinteres Gitter x, dann vorderes Gitter x: es wird die andere Loesung gefunden. Werden beide Eingaben in verschiedenen Ebenen gemacht, dann wird in x und y in einem Aufwasch gerechnet; Loesungstyp wie oben. 7. - Ausgabe dieser Erklaerungen. 8. - # Die naechste Cursoreingabe liefert Infos ueber das angeklickte Element. Diese Funktion gibt es nur, wenn keine rechte Maustaste verfuegbar ist. 9. - Auschnitt veraendern; nach diesem Befehl muss man in der schmalen Leiste unter den Icons den linken und rechten Rand des gewuenschten Ausschnitts antippen. 10. - Umschalten zwichen "Ausschnitt" und "ganzes Bild" 11.-13. - Umschalten der Darstellung zwischen x,y, +x,-x und +y,-y. Das entspricht der Anweisung ==>PMOD mit erstem Parameter 1,2 bzw. 3. 14. - Umschalten zwischen normalen und gelb gefuellten Enveloppen 15. - Jedesmal die Dispersionsbahn einblenden oder nicht. Nicht vergessen: der Cursor-Mode wird durch Anklicken des Icons =============== links oben verlassen; sonst ist man verlassen. In ==>PUMA mode CURS is not available.

TEIL

Mit TEIL wird das optische System nur bis zu einer anzugebenden Stelle gerechnet; das ist nuetzlich fuer Rechnungen mit laengeren Strahlfuehrungen. Ausserdem ist das so definierte vorzeitige Systemende Bezugspunkt fuer die Anweisungen ==>
LINK, ==>KILL, ==>LESM, ==>INPU, ==>VSTD. Bei der Plotterausgabe mit ==>FINI wird allerdings das System immer ganz dargestellt, nur die Enveloppen hoeren frueher auf. Umkehrung von TEIL ist ==>GANZ. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

Eingaben dazu: System geht nur bis Nr:

Einzugeben ist die Nummer des optischen Elementes, mit dem das System enden soll; rueckgaengig zu machen mit ==>GANZ.

GANZ

Mit GANZ wird das optische System bis zum letzten vorhandenen Element gerechnet. Will man das System schon frueher enden lassen, muss man die Anweisung ==>
TEIL verwenden. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

RECH

Mit RECH wird eine Fitrechnung begonnen, in der durch Variation der vorgesehenen optischen Elemente gewisse Ausgangsgroessen auf definierte Sollwerte gebracht werden. Der Gang der Handlung ist normalerweise so: 1: Definition von Sollwerten mit ==>
FSTD 2: Definition von variablen optischen Elementen mit ==>VSTD. 3: Nachsehen, ob man alles richtig gemacht hat, mit ==>ASOL und ==>AVAR. 4: ggf. Koorigieren einzelner Werte mit ==>KSOL und ==>KELE. Weitere Anweisungen, die in diesem Zusammenhang intessieren koennten, sind: ==>IVAR, ==>ISOL, ==>IELE zum Inkrementieren statt Korrigieren. Falls diese Prozedur von Erfolg gekroent ist, sollte man sich freuen, falls nicht, kann man mit ==>ASOL, ==>AVAR, ==>ITER nachsehen, wie der bestmoegliche Zustand des Systems aussieht und ggf. durch Aendern von Startwerten oder Randbedingungen versuchen, seinem Ziel naeher zu kommen. In jedem Falle kann man die Aenderungen an optischen Elementen durch RECH mit ==>RSET wieder rueckgaengig machen. Gruende fuer Nichtkonvergenz koennen sein: zu langsame Konvergenz, dann erfolgt Abbruch nach fruehestens 5 Iterationen, und man kann es nochmal probieren, das bringt aber selten was; echte Divergenz, dann wird sofort abgebrochen, und es hat auch keinen Sinn, nochmal RECH zu sagen. Die Abhaengigkeiten der Sollwerte von den Variablen sieht man mit ==>MATF.

Eingaben dazu: reset ja oder nein? (1/0):

Eingabe einer 1 (Eins) wirkt wie die Anweisung ==>RSET, d.h. alle Korrekturen, die eben gemacht, aber nicht zum Ziel gefuehrt haben, werden wieder rueckgaengig gemacht (Dann ist Welt wieder in Ordnung!)

TEXT

Man kann mit TEXT eine Zeile Text in das Protokoll der Sitzung einfuegen, quasi als Notizzettel. Dieses Protokoll muss man sich allerdings extra ausdrucken, z.B. mit "PRI PROT.LIST U". Weil es meist uninteressant ist, passiert das nicht von selbst. Es enthaelt die Folge der gegebenen Anweisungen und einige wenige Ergebnisse und dient dazu, eine Sitzung etwa reproduzieren zu koennen.

ELLI

ELLI schaltet auf Rechnung mit Ellipsen statt Einzelteilchen oder Punktwolken um. Umkehrung: ==>
EINZ oder ==>PUMA. Unabhaengig davon sind ==>KELL und ==>KTEI parallel moeglich, auch ==>SAVS, ==>LESS sowie ==>ZRUK behandeln immer Ellipsen und Koordinatenvektoren gleichzeitig. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

EINZ

EINZ schaltet auf Rechnung mit Einzelteilchen statt Ellipsen oder Punktwolken um. Umkehrung: ==>
ELLI oder ==>PUM. Unabhaengig davon sind ==>KELL und ==>KTEI parallel moeglich, auch ==>SAVS, ==>LESS sowie ==>ZRUK behandeln immer Ellipsen und Koordinatenvektoren gleichzeitig. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

KRAU

Durch KRAU wird der elektische Teilchenstrom definiert und, falls er ungleich Null ist, bei allen Berechnungen optischer Eigenschaften die Defokussierung des Strahls durch die Wirkung der Raumladung nach dem Modell von Kapchinski und Vladimirski beruecksichtigt. Mit dieser Option handelt man sich allerdings eine Vervielfachung der erforderlichen Rechenzeiten ein, ausserdem werden die Abbildungsmatrizen optischer Systeme natuerlich von der Lage und Groesse des Eingangsellipsoids abhaengig. Es muss vorher mit ==>
KELE ggf. dafuer gesorgt werden, dass der dritte Parameter aller Elemente (Unterteilungsfaktor) hinreichend gross ist, weil das Programm mit stueckweise konstantem Strahlquerschnitt rechnet und dieser nur vor jedem Elementteil zur Kenntnis genommen wird. Im Zweifelsfalle sollte man verschiedene Faktoren probieren und nachsehen, ob sich das Ergebnis wesentlich aendert. Netterweise werden vom Programm alle Unterteilungsfaktoren erstmal mit 5 multipliziert. Eine Automatik waere zwar wuenschenswert, gibt es aber noch nicht. Der Strom ist ohne Bedeutung, falls man mit Einzelteilchen (==>EINZ) rechnet, also ggf. ==>ELLI sagen. Es spricht nichts dagegen, auch negative Stroeme einzugeben, die dann eine zusaetzliche Fokussierung bewirken... Man kann sich mit ==>AKOP oder ganz knapp mit ==>MODE ueber den aktuellen Wert des Stroms informieren.

Eingaben dazu: Teilchenstrom (el.Milliampere),Teilchen pro Bunch:

Einzugeben ist der Teilchenstrom in elektrischen Milliampere; Vorsicht vor langen Rechenzeiten und zu groben Unterteilungen der Elemente!

DIM4

Man kann wahlweise mit vier- oder sechsdimensionalen Abbildungsmatrizen rechnen. Mit DIM4 wird auf vierdimensionale umgeschaltet. Das kostet weniger Rechenzeit und ist ausreichend fuer alle Systeme ohne Dipole oder Teilchen ohne Impulsfehler. Gegenteil: ==>
DIM6 Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE Nebenbei: die Transitionsenergie eines Synchrotrons bei ==>SYNC oder ==>TUNE wird unabhaengig von dieser Schalterstellung richtig berechnet.

FIT2

Der Bequemlichkeit halber hat man im Programm zwei komplette Saetze von Fitbedingungen und Variationscodes fuer optische Elemente, erste Spalte bei ==>
AELE, zur Verfuegung, zwischen denen man beliebig hin- und herschalten kann. Das ist ganz nuetzlich zur Loesung etwas komplexerer Probleme. Mit FIT2 wird auf den zweiten dieser beiden Saetze umgeschaltet (Umkehrung: ==>FIT1). Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE Hinweis: bei ==>SAVE wird automatisch FIT1 eingeschaltet.

FINI

FINI veranlasst die Erstellung eines ausfuehrlichen Druckerprotokolls, das die Liste aller optischen Elemente, die Abbildungsmatrix, Eingangs- und Ausgangsellipsoid sowie die Enveloppe durch das System enthaelt. Zur Identifikation kann man eine Zeile beliebigen Textes eingeben, und darueber hinaus wird automatisch eine fortlaufende Numerierung und das Datum dem Protokoll voran gestellt. Damit sollte man imstande sein, spaeter die ganze Rechnung zu reproduzieren. Weil es schoen und vor allem nuetzlich ist, kann man auch eine zusaetzliche Plotterzeichnung anfordern, die Enveloppen und Ellipsen am Eingang und Ausgang enthaelt. Speziell fuer die Untersuchung von Synchrotrons koennen auch einige Berechnungen veranlasst werden, die im Dialog nicht zur Verfuegung stehen: Die Arbeitslinie im Q-Diagramm und die Maschineneigenschaften im gesamten Einstellbereich der Quadrupole. Falls die Maschine zum Zeitpunkt des FINI-Aufrufs gerade komprimiert ist (==>
KOMP), und wenn ausserdem Einzelteilchenrechnungen vorliegen (==>AFIX oder ==>FIXI), dann werden diese Daten mit in das Druckerprotokoll eingetragen.

Eingaben dazu: Plot usw.:

Mit der hier geforderten Zahl kann man ausfuehrlich sagen, was man will: Einerstelle: 0 - kein Plot soll gemacht werden, nur eine Liste 1 - eine neue Plotterzeichnung soll angefangen werden. 2 - in die Zeichnung vom letzten FINI wird reingemalt. Zehnerstelle:0 - ganz normales Protokoll incl. der 1 - Synchrotron-Parameter werden berechnet (Twiss, Q,...) 2 - Ausgabe eine vollständigen Tabelle der Twiss-Parameter Hunderter 3...9 - Q-Diagramm mit 2N+1 Punkten, dp/p=0.001-Schritte >9 - die Quadrupole werden in 10*N Schritten durchgestimmt und die Synchrotron-Parameter berechnet. Tausenderst.:0 - Enveloppe so, wie gerade mit ==>PMOD definiert 1 - (x,y)-Enveloppe (ohne Sollbahn) 2 - (x,-x)-Enveloppe einschliesslich Sollbahn 3 - (y,-y)-Enveloppe einschliesslich Sollbahn 4 - (|x|,|y|)-Enveloppe einschliesslich Sollbahn 5 - beta-x, beta-y normiert in m; Vorsicht mitm Massstab! 6 - my-x, my-y in Grad 7 - (z,-z)-Enveloppe (Bunchlaenge) einschließlich Sollbahn

AELL

Mit AELL wird das vier- oder sechsdimensionale (==>
DIM4, ==>DIM6) Ausgangsellipsoid ausgegeben. Die Bedeutung aller Groessen ist der Programmbeschreibung zu entnehmen. Jedenfalls sind die Wurzeln der Diagonalelemente die groessten Ausdehnungen in den entsprechenden Koordinatenrichtungen. Falls man einen kuerzeren Output will, verwende man ==>AUSG. Bei Rechnung mit Einzelteilchen (==>EINZ) passiert das von selbst.

AVAR

Mit AVAR wird aufgelistet, welche optischen Parameter fuer Fitrechnungen variabel sind und welchen Wert sie gerade haben. Eine Variable kann aus einem oder mehreren Elementen bestehen, die in letzterem Falle miteinander verkoppelt sind. Die erste Zahl (EL-NR) bezeichnet die Nummer des Elementes (==>
AELE). Die zweite Zahl (V) gibt den Variations-Code an, also die erste Zahl, die man bei ==>AELE zu sehen bekommt, und die dritte ist der variable Parameter dieses Elementes. Erscheint eine vierte Zahl in Klammern, so ist das der Feldgradient bei Quadrupolen bzw. das Feld bei Dipolen in T/m bzw. T. Meint man, die Werte seien nicht schoen, kann man sie mit ==>RSET wieder in den Stand vor dem letzten ==>RECH bringen. Dass andere Groessen variabel werden, erreicht man durch ==>VSTD oder etwas laenglicher mit ==>KELE. Den Wert der Variablen kann man mit ==>IVAR inkrementieren.

PREL

Falls man Masse und Ladung (==>
KART) oder die Geschwindigkeit (==>KBET) des Sollteilchens aendert, dann aendert man damit die magnetische Steifigkeit. Es sind nun zwei unterschiedliche Fragestellungen moeglich: 1: Welche Magnetfelder braucht man jetzt, um die gleichen optischen Eigenschaften des Systems wie vorher zu erhalten? 2: Welche optischen Eigenschaften hat das System mit unveraenderten Magnetfeldern nun fuer diese neuen Teilchen? Im ersten Fall will man z.B. das System fuer eine andere Ionensorte neu einstellen, im zweiten Fall will man z.B. das Verhalten eines Systems im Mehrladungsbetrieb studieren. Mit PREL wird der zweite Fall realisiert, d.h. bei ==>SOLB, ==>KART, ==>KBET werden entsprechend dem Verhaeltnis zwischen alter und neuer magnetischer Steifigkeit die Quadrupolkonstanten und die Ablenkwinkel und Kruemmungsradien von Dipolen umgerechnet. Das gilt so lange, bis es mit ==>PNUL wieder rueckgangig gemacht wird. Bei ==>AELE sieht man diese Umrechnungen aber nicht, das spielt sich ganz geheim im Unterprogramm 'MATRIX' ab. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

PNUL

Falls man Masse und Ladung (==>
KART) oder die Geschwindigkeit (==>KBET) des Sollteilchens oder die sechste Koordinate der Sollbahn (==>SOLB) aendert, dann aendert man damit die magnetische Steifigkeit. Es sind nun zwei unterschiedliche Fragestellungen moeglich: 1: Welche Magnetfelder braucht man jetzt, um die gleichen optischen Eigenschaften des Systems wie vorher zu erhalten? 2: Welche optischen Eigenschaften hat das System mit unveraenderten Magnetfeldern nun fuer diese neuen Teilchen? Im ersten Fall will man z.B. das System fuer eine andere Ionensorte neu einstellen, im zweiten Fall will man z.B. das Verhalten eines Systems im Mehrladungsbetrieb studieren. Mit PNUL wird der erste Fall realisiert, d.h. bei ==>SOLB ==>KART, ==>KBET werden weder die Quadrupolkonstanten noch die Ablenkwinkel und Kruemmungsradien von Dipolen umgerechnet. Man sieht nur bei ==>AELE in der 8. Spalte andere Feldwerte. Das gilt so lange, bis es mit ==>PREL wieder rueckgaengig gemacht wird. Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE

PROT

Mit PROT kann man eine etwas ausfuehrlichere Protokollierung der Eingaben und der Aktionen des Programms auf den Bildschirm zuschalten. Ferner kann man ein naturgetreues Echo des Dialogs in die Terminal- ausgaben einblenden oder auch eine Liste aller Eingaben auf die Punch- datei schreiben. Damit kann man dann, wenn man will, den ganzen Dialog nochmal wiederholen; Replay also.

Eingaben dazu: Eingabeprotokoll, echo, replay ein/aus (0/1):

Man soll 3 Zahlen (0 oder 1 fuer "ein" bzw "aus") eingeben: (1) ausfuehrlichere Terminal-Ausgaben (is nich sehr doll...); eine -1 schaltet die Atempausen bei ==>
AELE oder ==>AENV aus, 0 oder 1 schalten sie wieder ein. (2) Echo des Dialogs in die Terminal-Ausgabe einbauen. - Anwendung z.B. bei Abwicklung des Dialogs ueber Dateien; dann sieht man, welche Eingaben zu welchen Ausgaben gefuehrt haben. (3) Protokoll aller Eingaben in die Punch-Datei. Die koennte man spaeter als Eingabe verwenden und damit den ganzen Dialog nochmal nach- empfinden.

COPY

Mit COPY werden Teile der gerade bearbeiteten Struktur an anderer Stelle derselben Struktur eingefuegt, wobei die Elemente an der alten Stelle erhalten bleiben im Gegesatz zu ==>
MOVE. Damit kann man schoen einfach komplizierte Systeme zasammenbasteln. Eine andere Moeglichkeit ist, sie mit ==>LINK aus einem anderen Datensatz zu klauen, falls sie dort schon sind. Voellig neue Elemente werden mit ==>INPU eingegeben, nur Elemente loeschen kann man mit ==>DELE.

Eingaben dazu: Kopieren von Nr, bis Nr, hinter Nr:

Es wird die Eingabe von drei Zahlen erwartet: (1) und (2): Erstes und letztes Element des zu kopierenden Bereichs. (3) Die Nummer desjenigen Elements, hinter dem die zu kopierenden eingefuegt werden sollen. Achtung: 3: sollte nicht zwischen 1: und 2: liegen; ist ja klar. Regeln: Wird die 2. Zahl nicht eingegeben, wird sie gleich der 1. ges. Wird die 3. Zahl nicht eingegeben, wird das mit ==>TEIL definierte letzte Element angenommen. Nach Ausfuehrung von COPY ist das Ende des Systems beim letzten kopierten Element.

AUSG

Man bekommt mit AUSG eine Zeile mit 5 oder 7 Zahlen, je nach ==>
DIM4 bzw ==>DIM6. Die erste, in Klammern, ist die Nummer des Elements (==>AELE), hinter dem die restlichen Zahlen gelten. Falls man mit Ellipsen rechnet (==>ELLI), sind das E(1,1), E(1,2), E(3,3), E(3,4) und ggf, E(5,5), E(6,6), also: x**2, Neig.in x, y**2, Neig.in y, z**2, (dp/p)**2 Falls man mit Einzelteilchen rechnet (==>EINZ), ist es einfach der Koordinatenvektor hinter dem angegebenen Element. In diesem Falle sind die Sollbahnkoordinaten (==>SOLB) in der Ausgabe enthalten, bei Rechnung mit Ellipsen dagegen nicht. Man kann mit AUSG uebrigens ganz einfach die Daten am Eingang des Systems bekommen, wenn man vorher ==>TEIL,0 sagt; so kommt man noch vor das erste Element.

RSET

Mit RSET werden die Korrekturen an den optischen Elementen,die man mit ==>
RECH, ==>KELE, ==>IELE oder implizit mit ==>TUNE gemacht hat, wieder aufgehoben. Diese wird spaeter mal die neuen Anweisungen UNDO und REDO ersetzt werden; vorerst muss man ==>CURS aufrufen, Undo oder Redo so oft ausfuehren, wie man will, dann CURS wieder verlassen.

FSTD

Mit FSTD definiert man eine Reihe von Fitbedingungen, die oefter vorkommen, z.B. Doppelwaist, achromatische Abbildung, bestimmter Strahlquerschnitt, Spur der Abbildungsmatrix. Das geht schneller und einfacher, als wenn man alle Parameter mit ==>
KSOL einzeln aendern wollte. Klar, dass man anschliessend mit ==>ASOL sehen kann, was man gemacht hat. Es werden entweder eine oder zwei Fitbedingungen erzeugt und die uebrigen um eine bzw. zwei Zeilen nach unten geschoben, so dass man auf einfache Weise einen Satz von bis zu 6 Fitbedingungen zusammenbauen kann. Die variablen optischen Elemente definiert man mit ==>VSTD oder notfalls mit ==>KELE, echt gefittet wird dann mit ==>RECH.

Eingaben dazu: Typ der Fitbed., Sollwert(e):

Man soll drei Zahlen (M,N,S) eingeben: M ist die Kenn-Nummer der Fitbedingung, und die Bedeutung der beiden Werte N und S ist je nach M verschieden: es koennen zwei Sollwerte oder Sollwert plus Gewichtsfaktor sein. Folgende Kenn-Nummern gibt es: 1 : Neigungen in x und y, also E(1,2), E(3,4) (1,0,0 fuer Doppelwaist) 2 : Strahlradius in x und y zum Quadrat, also E(1,1), E(3,3) 3 : Einzelteilchen-Koordinaten horizontal (x,x') am Ausgang 4 : Einzelteilchen-Koordinaten vertikal (y,y') am Ausgang 5 : Matrixelemente R(1,6), R(2,6), also horiz. Dispersion des Systems 6 : Matrixelemente R(3,6), R(4,6), also vertik. Dispersion des Systems 7 : Spur der Teilmatrizen in (x,x') und (y,y') fuer Stabilitaetsunters. 8 : Strahlbreite in +x und +y einschliesslich der Sollbahn 9 : Strahlbreite in -x und -y einschliesslich der Sollbahn (10 hat keine Bedeutung; noch nicht) +I7 : Die Wurzel(E(I,I)) plus Sollbahn; I=1...6 -I7 : Die negative Wurzel(E(I,I)) plus Sollbahn; I=1...6 +IJ : Ein beliebiges Element des Ellipsoids, E(I,J) -IJ : Ein beliebiges Element der Abbildungsmatrix, R(-I,J) Die beiden letzten sollen dem Betrage nach zwischen 11 und 66 liegen. 100 bis 104 : Es wird eine Fitbedingumg der Form "M N S 1.0" erzeugt, M= 100, N : N=-11 bis 8 - diverse Synchrotron-Parameter ... N=1: beta-x, N=2: alpha-x, N=3: beta-y, N=2: alpha-y N=5: alpha-p, N=6: alpha-p', die Dispersionsfunktion also N=7: alpha-p-y, N=8: alpha-p-y', vert. Dispersion; igitt! N=0: gamma-trans, N=-6: 1/gamma-trans**2; allgemein: Die zwoelf Zahlen der ersten beiden Zeilen von ==>SYNC von -11 bis 0 in absteigender Reihenfolge. 101, N : N-te Sollbahn-Koordinate, 1=x, 2=x' usw. 102, N : normierte C.O.-Amplitude, 1=horizontal, 2=vertikal 103, N : Phasenvorschub in der Normalperiode, 1=horizontal, 2=vert. 104, N : absolute Position und Richtung des Systemendes (N=1,2,3: x,y,z, N=4,5,6: Winkel) 104,'abcd',S: wenn das Element S im System 'abcd' vom Typ 16 4 oder 16 5 ist, werden drei passende Fitbedingungen erzeugt using die Werte dieses Elementes. 105, N : wie 104, aber Tangentenschnittpunkt statt Austrittspunkt 106, N : N-te Koordinate des closed orbit In diesem Zusammenhang ist vielleicht ==>LOCUS interessant. Beispiele: "FSTD,104,2,28000" = "das System soll bei y=28 m enden" oder auch: "FSTD,101,1,0" = "das x der Sollbahn (SOLB) soll =0 werden" oder auch: "FSTD,104,'otto','FLEQ'" = "such man im Sytem 'otto' nach dem Element mit dem Label 'FLEQ', und wenn es von Typ 16 4 oder 16 5 ist, erzeuge daraus drei Fitbedingungen"

VSTD

Mit VSTD definiert man schnell und einfach mehrere Quadrupole als variabel bei Fitrechnungen, denn in den meisten Faellen werden deren Feldgradienten zur Erreichung der Sollwerte veraendert; die Variation von Laengen oder Abstaenden kommt dagegen seltener vor, da das in der Praxis mit keinem einfachen Knopf gemacht werden kann. Diese Art der Variation muss man mit ==>
KELE schrittweise machen. Mit ==>AVAR sieht man, welche Elemente ueberhaupt variabel sind und in welcher Weise sie miteinander verknuepft sind.

Eingaben dazu: Zahl der Quadrupole, der Variablen:

Die Bedeutung der zwei verlangten Zahlen ist folgende: (1) Zahl der Quadrupole, die bei dieser Eingabe bearbeitet werden (2) Zahl der unabhaengigen Variablen, die dabei entstehen sollen. Die muss natuerlich <= der 1. sein. Die Bearbeitung beginnt hinten; da macht man keine Zwischenloesungen vorn kaputt, und zwar ggf. bei dem mit ==>TEIL definierten Systemende. Die weiteren Eingaben zum selben VSTD-Aufruf beziehen sich dann auf die jeweils davor liegenden Quadrupole bis man am Anfang angekommen ist; dann hoert auch die Fragerei des Programms auf. Dies erreicht man aber auch jederzeit mit einem "*". Gibt man ganz zuerst schon einen solchen, passiert gar nichts; das ist eine Sicherung gegen versehentliche Benutzung. Beispiele: n,n : n Quadrupole sind unabhaengig variabel 3,2 : ein symmetrisches Triplett ist variabel 2,1 : ein antisymmetrisches Duplett ist variabel m,0 : m Quadrupole sollen fest bleiben 1000,2 : alle F- und alle D-Quadrupole werden parallel variiert (FODO-Lattice, passiert bei ==>TUNE automatisch.)

KAKZ

Man kann die Akzeptanz eines nachfolgenden Strahlfuehrungssystems durch Angabe der Emittanzen und der Ellipsenparameter in x und y definieren. Sinn der Sache ist, Fitbedingungen zu erzeugen, die am Ausgang des aktuellen Systems zwei diesen Ellipsen aehnlichen entsprechen. Das macht man mit ==>
FAKZ. Da in vielen Faellen solche Akzeptanzen von aussen berechnet und vorgegeben sind, kann man auf eine grosse Kiste von abgespeicherten Daten zurueckgreifen; dazu dient ==>GETA. Die hier mit KAKZ veraenderten Werte kann man mit ==>PUTA wieder dorthin zurueckschreiben. Uebrigens: Dies hat gar nichts mit der echten Akzeptanz des Systems zu tun, die bekommt man mit ==>PAKZ geplottet oder bei ==>FINI gedruckt. Ab 5.07: Anstelle der Akzeptanz kann man sich auch den Punkt und die Richtung merken, bei denen das opt. System im Raum aufhoert (==>TEIL). Dies geschieht durch Eingabe von "KAKZ,-1" . Trick zur Eingabe beliebiger Zahlen: "INPU,,16,4,x,y,phi;*,FAKZ,-1", dann das "16 4"-Element am Ende wieder loeschen. Neu ab 5.11: "KAKZ,-2" und System-Ende ein Dipol: Die Koordinaten des Tangenten-Schnittpunktes statt des Austrittspunktes werden benutzt.

Eingaben dazu: x**2,Neig.,x-emit, y**2,Neig.,y-emit:

Einzugeben sind 6 Zahlen zur Definition der Akzeptanzellipsen: (1) x**2 (mm*2) (2) Neigung der horizontalen Ellipse (3) Emittanz (mm*mrad) (4)...(6) entsprechend fuer y Die Einheiten sind die gleichen wie bei ==>KELL und ==>KEMI Die Eingabe eines "*" bewirkt, dass die schon vorhandenen Ellipsen nicht veraendert werden. Zur Anpassung an die hier zu definierenden Ellipsen in x und y kann man passende Fitbedingungen erzeugen, so dass der Strahl optimal in ein nachfolgendes System eingepasst werden kann. "KAKZ,-3" heißt, die 6 Zahlen werden nicht eingegeben, sondern aus dem mit ==>SAVS abgespeicherten Strahl übernommen. Ab 5.07: Alternativ dazu nur "-1" eingeben, dann werden die absoluten Koordinaten am Ende des optischen Systems eingetragen und koennen dann ebenfalls mit ==>FAKZ in passende Fit-Bedingungen umgesetzt werden. Ab 5.11: "KAKZ,-2" und System-Ende ein Dipol: Die Koordinaten des Tangenten-Schnittpunktes statt des Austrittspunktes werden benutzt.

KEMI

Mit KEMI werden die Emittanzen in (x,x') und (y,y') am Eingang des Systems veraendert; damit ist eine aehnliche Vergroesserung oder Verkleinerung der Eingangsellispen verbunden. Welche Emittanz gerade verwendet wird, sieht man mit ==>
AKOP oder ganz knapp mit ==>MODE Eine Vergroesserung der Emittanzen, so dass die Apertur gerade ausgeleuchtet ist, kann man mit ==>BLOW erreichen; keine Angst: das System explodiert nicht dabei.

Eingaben dazu: x-Emittanz, y-Emittanz (mm*mrad):

Die horizontale und vertikale Emittanz ist gefragt; Ellipsen am Eingang werden aehnlich umgerechnet; Eingabe eines "*" laesst alles, wie es ist. - 2 Zahlen in mm*mrad:

KBET

KBET dient zur Aenderung der Geschwindigkeit des Sollteilchens am Anfang des Systems. Ob das eine Aenderung der optischen Eigenschaften oder nur die Annahme anderer Magnetfelder bewirkt, haengt von der Stellung des Schalters ==>
PREL / ==>PNUL ab; da muss man vorher mit ==>MODE nachsehen. Auskunft ueber die aktuelle Geschwindigkeit erhaelt man durch ==>AKOP oder ganz knapp mit ==>MODE. Besondere Vereinbarungen: -> Eingabe von 100.: sechsdimensionale Abbildungsmatrizen enthalten nur den Weg-Unterschied an der Position R(5,6), d.h. es wird fuer relativistische Teilchen gerechnet, obwohl in die Berechnung der magnetischen Steifigkeit nach wie vor die Geschwindigkeit eingeht, die zum Zeitpunkt der Eingabe gueltig war. -> Eingabe von 0.: sechsdimensionale Abbildungsmatrizen enthalten auch den Laufzeit-Unterschied an der Position R(5,6), d.h. es wird in jeder Hinsicht mit der echten Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Eingabe gerechnet. -> Eingabe einer negativen Zahl: Die Eingabe wird als Energie interpretiert; falls die aktuelle Masse>0 ist (Ionen), ist es die spezifische Energie in MeV/Nukleon, bei Masse=0 (Elektronen) ist es die Gesamtenergie; so wie man es gefuehlsmaessig erwartet.

Eingaben dazu: Teilchen-beta (v/c,%) oder MeV/u:

Einzugeben ist Geschwindigkeit des Sollteilchens am Eingang des Systems in Prozent der Lichtgeschwindigkeit; ==>PREL / ==>PNUL beachten! Eingabe eines "*" laesst alles beim alten. Besondere Vereinbarungen: -> Eingabe von 100.: sechsdimensionale Abbildungsmatrizen enthalten nur den Weg-Unterschied an der Position R(5,6), d.h. es wird fuer relativistische Teilchen gerechnet, obwohl in die Berechnung der magnetischen Steifigkeit nach wie vor die Geschwindigkeit eingeht, die zum Zeitpunkt der Eingabe gueltig war. -> Eingabe von 0.: sechsdimensionale Abbildungsmatrizen enthalten auch den Laufzeit-Unterschied an der Position R(5,6), d.h. es wird in jeder Hinsicht mit der echten Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Eingabe gerechnet. -> Eingabe einer negativen Zahl: Die Eingabe wird als Energie interpretiert; falls die aktuelle Masse>0 ist (Ionen), ist es die spezifische Energie in MeV/Nukleon, bei Masse=0 (Elektronen) ist es die Gesamtenergie; so wie man es gefuehlsmaessig erwartet.

QFIT

Mit QFIT kann man, ohne dass die gerade definierten variablen optischen Elemente (==>
VSTD) oder die Fitbedingungen (==>FSTD) davon beruehrt werden, mal so eben zwischendurch den Strahlquerschnitt an einer beliebigen Stelle des Systems zurechtbiegen. Dazu werden die beiden dieser Stelle vorangehenden Quadrupole variiert. Huebscher ist allerdings die Verwendung von ==>CURS, falls man das Glueck hat, an einem Graphik-Terminal zu sitzen.

Eingaben dazu: Elem.-Nr, x, y dort:

Einzugeben sind: (1) Die Nummer eines optischen Elementes und (2) der Strahlradius in Millimetern horizontal (x) und (3) der Strahlradius in Millimetern vertikal (y), beides hinter dem mit (1) bezeichneten Element. Gibt man eine der beiden unter (2) und (3) angegebenen Groessen nicht ein, so wird der aktuelle Wert an dieser Stelle uebernommen.

ZEIT

Mit ZEIT koennen sparsame Benutzer jederzeit nachsehen, ob sie schon viel CPU-Zeit verbraucht haben oder ob sie noch ein wenig spielen koennen. Nullpunkt der Angaben ist der letzte ZEIT-Aufruf bzw. der Start des Programms; die Gesamtzeit seit dem Start wird auch ausgegeben.

GROB

Mit GROB wird die Schranke fuer die Abfrage auf Konvergenz bei ==>
RECH gleich 0.1 gesetzt. Das ist die Wurzel aus der Summe der Fehlerquadrate mal dem Gewichtsfaktor. GROB ist voreingestellt und reicht meistens aus. Gegenteil: ==>FEIN

FEIN

Mit FEIN wird die Schranke fuer die Abfrage auf Konvergenz bei ==>
RECH gleich .001 gesetzt. Das ist die Wurzel aus der Summe der Fehlerquadrate mal dem Gewichtsfaktor. Gegenteil: ==>GROB, das ist voreingestellt und reicht meistens aus.

DIM6

Man kann wahlweise mit vier- oder sechsdimensionalen Abbildungsmatrizen rechnen. Mit DIM6 wird auf sechsdimensionale umgeschaltet. Das kostet mehr Rechenzeit, ist aber erforderlich fuer alle Systeme mit Dipolen und Teilchen mit Impulsfehler. In diesem Falle kann man sich aussuchen, ob man im Matrixelement R56 nur die Weglaengenunterschiede oder auch Laufzeitunterschiede gegenueber dem Sollteilchen beruecksichtigen will; das macht man mit ==>
KBET. Gegenteil: ==>DIM4 Information ueber die aktuelle Schalterstellung durch ==>MODE Nebenbei: die Transitionsenergie eines Synchrotrons bei ==>SYNC oder ==>TUNE wird unabhaengig von dieser Schalterstellung richtig berechnet.

#PRO

Wenn man eine Reihe von Anweisungen wiederholt in unveraenderter Form eingeben muss, z.B. TEIL,28,DIM6,EINZ,AUSG,ELLI,DIM4,GANZ, um sich ueber den Verlauf der Dispersionsbahn beim Basteln an einem System zu informieren, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, dann ist es geschickt, diese Folge von Anweisungen zu einer Prozedur zusammenzufassen und ihr einen Namen zu geben. Das kommt dem natuerlichen Hang des Menschen zur Faulheit entgegen. #PRO leitet den Beginn einer solchen Definition ein. Dabei ist der Name der Prozedur in Apostrophen und 4 Zeichen einzugeben; kein schon bekannter Anweisungsname. Alle darauf folgenden Anweisungen werden nicht ausgefuehrt, sondern nur als Bestandteile der Prozedur gemerkt. Dieser Mode endet mit der Anweisung ==>
#END (nicht vergessen!). Sind bei einigen dieser Anweisungen Daten einzugeben, so kann man diese entweder gleich mit angeben, dann wird spaeter nicht lange rumgefragt, oder man kann durch Angabe eines "*" bewirken, dass diese Daten jedesmal beim Aufruf der Prozedur neu eingegeben werden koennen. Zu beachten ist nur, dass man den Wert 0 nicht voreinstellen kann, aber man kann sich in den meisten Faellen mit 0.001 oder 1.e-28 behelfen. Das Beispiel oben wuerde dann so aussehen: #PRO,'DISP',TEIL,28,DIM6,EINZ,AUSG,ELLI,DIM4,GANZ,#END Die Ausgabe der Teilchenkoordinaten bei der neuen Anweisung DISP ist dann stets hinter dem Element Nr.28. oder: #PRO,'DISP',TEIL,*,DIM6,EINZ,AUSG,ELLI,DIM4,GANZ,#END Bei jedem Auruf von DISP kann man (besser: muss man) die Nummer des Elementes eingeben, hinter dem man die Koordinaten sehen will. Man kann maximal 10 Anweisungen in eine Prozedur packen und maximal 20 Prozeduren gleichzeitig definiert haben. Aufrufverschachtelungen sind auch zulaessig bis zur Tiefe 10; das kann schon ganz nuetzlich sein. Ist eine Prozedur schon vorhanden, wird sie durch die neue Vereinbarung ueberschrieben. Will man eine Prozedur wieder loeschen, sagt man einfach: #PRO,'name',#END. Auflisten der Prozeduren erfolgt mit ==>LISP, korrigieren mit ==>KPRO. Ferner kann man alle gerade definierten Prozeduren mit ==>SAVP in Sicherheit bringen und mit ==>LESP spaeter wieder einlesen. Sie werden fuer jeden Datensatz getrennt verwahrt. Ausserbezirkliche Empfehlung: Seit einiger Zeit kann man auch Makro-Files schreiben und benutzen, die flexibler sind als die bisherigen Prozeduren, allerdings noch nicht schachtelbar. Aufruf: @file-name, und in dem File file-name stehen beliebig viele Zeilen mit MIRKO-Anweisungen.

Eingaben dazu: Prozedurname (Apostr!):

Einzugeben ist der Name der Prozedur die erzeugt werden soll, genau vier Alphazeichen in Apostrophen. Alle nun folgenden Anweisungen werden nicht ausgefuehrt, sondern nur gemerkt. Wichtig: Rueckkehr in den Normalzustand mit ==>#END!

#END

Der Aufbau einer mit ==>
#PRO begonnenen Prozedur wird beendet, und das Programm geht wieder in den Normalzustand ueber, in dem es Anweisungen nicht nur entgegennimmt, sondern auch ausfuehrt. Es ist ganz wichtig, dass man diese Anweisung nicht vergisst, weil sonst noch nicht mal STOP funktionieren wuerde! Ausserbezirkliche Empfehlung: Seit einiger Zeit kann man auch Makro-Files schreiben und benutzen, die flexibler sind als die bisherigen Prozeduren, allerdings noch nicht schachtelbar. Aufruf: @file-name, und in dem File file-name stehen beliebig viele Zeilen mit MIRKO-Anweisungen.

LISP

Mit LISP informiert man sich, welche Prozeduren augenblicklich definiert sind. Man bekommt entweder eine Liste aller Prozeduren oder eine Liste einer Prozedur, dann stehen dort auch die Eingabedaten, die man voreingestellt hat. Prozedur-Vereinbarungen beginnen mit ==>
#PRO und enden mit ==>#END, korrigieren kann man sie mit ==>KPRO und abspeichern mit ==>SAVP.

Eingaben dazu: Prozedurname (Apostr!):

Man soll den Namen der aufzulistenden Prozedur eingeben und zwar in Apostrophen eingeschlossen. Gibt man als Namen 'ALLE' an, so werden alle bekannten Prozeduren gelistet. Ein "*" beendet diese Anweisung.

SAVE

Die Liste der optischen Elemente, die Strahlparameter am Eingang und die gerade definierten Fitbedingungen koennen mit SAVE in die Versorgungsdatei gebracht werden, damit man spaeter darauf zurueckkommen kann. Suchbegriff ist der vierstellige Jobname, den man ganz am Anfang oder nach ==>
SKIP oder ==>NJOB eingegeben hat. Zu diesem Namen gehoeren ggf. auch die Prozeduren (==>#PRO) und bis zu 18 verschiedene Saetze von Quadrupoleinstellungen (==>SAVM). Bis zu 100 verschiedene Namen kann man in der Datei unterbringen, falls der Platz dort ausreicht. Wieviel belegt ist, wird nach ==>SKIP oder ==>STOP ausgegeben. Nebenbei: Wenn man Angst vor Programmabstuerzen hat, kann man SKIP nach SAVE sagen, dann sind die Daten garantiert in der Datei angekommen und wieder zu finden. Hinweis: Ist ein optisches System seit dem letzten SAVE laenger geworden, dann wird es in der Datei hinten angehaengt, anderenfalls kommt es an die gleiche Stelle. Blaeht sich so die Datei unnoetig auf, wird sie bei Bedarf automatisch komprimiert; muss man sich gaa nich um kuemmern. Wenn man mal kraeftig aufraeumen will, kann man mit ==>SCRA auch massenweise Datensaetze loeschen.

SAVP

Mit SAVP speichert man alle gerade definierten Prozeduren (==>
#PRO) in der Versorgungsdatei ab; das geschieht fuer jeden Datensatz extra. Das Wiedereinlesen macht man mit ==>LESP. Auflisten und korrigieren kann man sie mit ==>LISP bzw. ==>KPRO.

LESP

Mit LESP liest man alle zu dem gerade bearbeiteten Datensatz gespeicherten Prozeduren (==>
SAVP) wieder ein, wobei allerdings die gerade definierten ueberschrieben werden. Hinzufuegen kann man aber jederzeit wieder welche mit ==>#PRO,...,==>#END und dann alle zusammen mit ==>SAVP wieder in Sicherheit bringen. Auflisten und korrigieren kann man sie mit ==>LISP bzw. ==>KPRO.

PLAK

Hat man die Akzeptanz eines Folgesystems definiert (==>
KAKZ), so werden diese Ellipsen auf einer Plotterzeichnung mit ==>FINI zusaetzlich zu den Ausgangsellipsen dargestellt, falls zum Zeitpunkt von FINI das ganze System (==>GANZ) aktuell war, anderenfalls nicht. Wenn man die nun trotzdem da sehen will, muss man vor FINI eben PLAK sagen. Diese Anweisung gehoert ganz sicher nicht zu den wichtigen...

KPRO

Mit KPRO werden die Voreinstellungen fuer Eingabedaten innerhalb einer Prozedur geaendert. Dazu muss man den Namen der Prozedur und die Position der zu korrigierenden Anweisung innerhalb der Prozedur angeben; beide Informationen bekommt man mit ==>
LISP. Leider kann man sonst nichts aendern, insbesondere andere Anweisungen einbauen geht nicht.

Eingaben dazu: Prozedurname (Apostr!), Anweisungs-Nr:

Einzugeben ist der Name der zu korrigierenden Prozedur und die Position der Anweisung innerhalb dieser Prozedur, deren Voreinstellung fuer die Eingabedaten geaendert werden soll; nach den Daten wird anschliessend gefragt werden. Ein "*" beendet den Eingabezyklus.

SOLI

Mit SOLI setzt man die Sollwerte gleich den augenblicklichen Istwerten. Das sieht bei ==>
ASOL schoen aus und fuehrt bei ==>RECH zu augenblicklicher Konvergenz. Anwendung: Man moechte den erreichten Zustand nach irgendeiner Aenderung, z.B. an dem Eingangsellipsoid, wieder herstellen; oder man will sehen, wie kraeftig man Quadrupole in Abhaengigkeit vom Teilchenstom (==>KRAU) nachdrehen muss, wenn am Ende der Strahl gleich bleiben soll. Will man nur bei einer Fitbedingung den Sollwert gleich dem Istwert setzen, die anderen aber unveraendert lassen, so muss man mit ==>KSOL,nn,0,, arbeiten.

SOLB

Mit SOLB werden die Koordinaten des Sollteilchens am Eingang des Systems definiert. Das ist Referenzteilchen fuer Ellipsen (==>
ELLI) und auch fuer Einzelteilchen (==>EINZ). ist. Die Konsequenzen dieser Definition sind folgende: -> Bei der Darstellung von (x,-x)- bzw, (y,-y)-Enveloppen mit ==>PMOD oder ==>FINI werden die Kurven asymmetrisch, da der Nullpunkt des Eingangsellipsoids auf dieser Sollbahn angenommen wird. -> Verlaeuft die Sollbahn in einem Multipol (Typ 21,22) nicht auf der Achse, so wird entsprechend dem Achsabstand und der Ordnung des Multipols eine duenne Linse bei der Berechnung der Abbildungsmatrix eingefuegt. -> Ist die 6. Koordinate der Sollbahn (dp/p) von Null verschieden, dann werden Quadrupole und Dipole so umgerechnet, als habe man mit eingeschaltetem ==>PREL die Geschwindigkeit des Sollteilchens veraendert. Erweist sich bei Anwendung von ==>SYNC oder ==>TUNE, dass das System transversale Stabilitaet hat, so werden die ersten vier Komponenten der Sollbahn gleich den Koordianten der geschlossenen Sollbahn gesetzt, ggf. unter Beruecksichtigung der 6.Koordinate.

Eingaben dazu: Sollbahn am Anfang:

Die 6 Komponenten des Sollbahn-Vektors am Eingang des Systems sind einzugeben; also x, x', y, y', z, dp/p wie ueblich in mm bzw. rad.

KART

Mit KART aendert man Masse und Ladung des Sollteilchens; sie sind in atomaren Masse-Einheiten bzw. in Vielfachen der Elementarladung einzugeben. Mit Masse ist seit Version 6.xx die Masse des neutralen Atoms gemeint, und fuer die Berechnung der magnetischen Steifigkeit werden die Massen der weggestrippten Elektronen abgezogen. Konsequenz: Elektronen werden mit Masse=0 und Ladung =-1 definiert; geil, was? Falls ==>
PREL eingeschaltet ist, aendern sich damit die optischen Eigenschaften von Quadrupolen und Dipolen. Falls ==>PNUL eingeschaltet ist, bleiben sie konstant, und die Magnetfelder werden entsprechend ungerechnet. Auskunft ueber die gerade aktuellen Werte bekommt man mit ==>AKOP oder ganz knapp mit ==>MODE. Die Emittanzen und die Eingangs-Geschwindigkeit werden mit ==>KEMI bzw. ==>KBET geaendert.

Eingaben dazu: Teilchenmasse, -ladung:

Einzugeben sind Masse und Ladung des Sollteilchens in relativen Einheiten (bzgl. atomarer Masse-Einheit und Elementarladung).

MATR

Die Abbildungsmatrix des optischen Systems wird mit MATR ausgegeben. Der Endpunkt ist das mit ==>
TEIL definierte oder bei ==>GANZ das allerletzte Element. Je nach verwendeter Matrizen-Dimension (==>DIM4/==>DIM6) sieht man 4 oder 6 Zeilen und Spalten. Ferner ist die Sollbahn (==>SOLB) am Anfang und am Ende des Systems angegeben.

MATF

Mit MATF wird die Funktionalmatrix am Ende der letzten Fitrechnung mit ==>
RECH ausgegeben. Sie enthaelt so viele Zeilen und Spalten, wie variable optische Elemente vorhanden sind. In der i-ten Zeile und der j-ten Spalte stehen die Ableitungen des j-ten Sollwertes nach der i-ten Variablen. Diese Zahlen sind meist exotisch gross, da die Quadrupolkonstanten im mm**-1 im Programm stecken. Zweck der Sache ist es, festzustellen, welche Sollwerte empfindlich oder nur schwach von welchen Variablen abhaengen.

SKIP

Mit SKIP wird die Bearbeitung des aktuellen optischen Systems beendet, aber ohne dass dabei etwas abgespeichert oder gedruckt wird. Will man das, muss man vorher ==>
SAVE sagen zum Abspeichern bzw. zum Drucken ==>FINI. Anschliessend kann man den Namen eines anderen optischen Systems eingeben. Zur Information wird ausgegeben, wie viele Saetze in dieser Datei schon belegt sind. Wenn einem das zu viel wird, kann er mit ==>SCRA nicht mehr benoetigte Datensaetze loeschen.

Eingaben dazu: Name des optischen Systems (Apostr!):

Man soll den Name des einzulesenden optischen Systems angeben, genau vier Alphazeichen in Apostrophe eingeschlossen. Default ist der Name des zuletzt verwendeten Systems; dies gilt auch ueber STOP hinaus. Ist es in der Datei noch nicht vorhanden, kann man mit einer Leereingabe erreichen, dass mit der Erfragung der neuen Daten dazu begonnen wird. Natuerlich kann man auch ein anderes, bereits vorhandenes suchen. 'LIST' liefert eine Aufstellung saemtlicher bekannter Systeme in alphabetischer Reihenfolge. 'STOP' beendet das Programm. Die Eingabe eines "*" bewirkt die Rueckkehr in das alte System.

SAVS

Mit SAVS werden das Ellipsoid am Ausgang des Systems und gleichzeitig die Koordinaten des Einzelteilchens und Masse, Ladung und Geschindigkeit des Sollteilchens in einen Zwischenspeicher geschrieben. Diese Daten kann man jederzeit, auch nach ==>
SKIP, mit ==>LESS wieder vorn in ein optisches System hineinstecken. Zweck der Uebung ist, den Strahl an ein Folgesystem weiterreichen zu koennen. Weiterhin kann man, falls der Strahl ganz schoen ist, mit ==>PUTS diesen sogar in eine Datei (ORKUSE) schreiben, von wo aus er auch noch Jahre spaeter geholt werden kann.

LESS

Mit LESS kann man einen Strahl: Ellipsoid, Einzelteilchen, Masse, Ladung, Geschwindigkeit, als Eingangsdaten einlesen. Voraussetzung ist, dass er zuvor entweder mit ==>
SAVS zwischengespeichert wurden oder mit ==>GETS aus einer Datei geholt wurde. Zweck der Uebung ist, den Strahl von einem davorliegenden System unverfaelscht zu uebernehmen.

UNSV

+++ veraltet: soll man ==>
SCRA nehmen statt dessen +++

INPU

Mit INPU werden optische Elemente einfach der Reihe nach eingetippt. Der Eintrag beginnt immer hinter dem mit ==>
TEIL oder ==>GANZ definierten Ende des optischen Systems. Das ist nuetzlich, wenn man ein ganz neues Problem bearbeiten will oder ein bestehendes System erweitern muss. Sind die neuen Elemente schon vorhanden, kann es zweckmaessiger sein, sie mit ==>COPY oder ==>MOVE woanders hinzuschaffen, ggf. mit kleinen Aenderungen durch ==>KELE. Eine andere Moeglichkeit ist, sie mit ==>LINK aus einem anderen Datensatz zu klauen, falls sie dort schon sind. Eine Liste aller optischer Elemente bekommt man mit ==>AELE.

Eingaben dazu: Element-Parameter:

Jede Eingabezeile beschreibt ein optisches Element, die Reihenfolge der neun Parameter ist die gleiche wie bei ==>AELE, also kurz: 0: Label, maximal acht Alphazeichen in Apostrophen. Diese Angabe ist optional; kann man weglassen. 1: 0 = Element ist fest, anderenfalls ist es variabel bei ==>RECH oder mit einem anderen korreliert (==>KORE) 2: Typen: 1=duenne Linse 2=Driftstrecke 3=Quadrupol 5=Dipol(horiz.) 7=Kantenwinkel(horiz.) 6=Dipol(vert.) 8=Kantenwinkel(vert.) 9=explizite Matrix horiz. (R11, R21, R12, R22) 10=explizite Matrix vert. (R33, R43, R34, R44) 11=Koordinatendrehung 12=Matrix (black box) 13=Blockanfang, -ende 14=Aufruf von Element oder Block 15=HF-Beschleunigungsspalt, vorerst nur Buncher (phis=0 grad) 16=...diverse Bedeutungen... 17=horizontaler ... 18=vertikaler Schlitz 19=horizontaler ... 20=vertikaler Justierfehler 21=normaler ... 22=skew Multipol 23=Solenoid 25=el.Ablenkfeld(hor.) 27=Kantenwinkel dazu 26=el.Ablenkfeld(ver.) 28=Kantenwinkel dazu 29=horizontale ... 30=vertikale Positionsmessung 31=Anfang/Ende eines Definitionsblocks * 32=Matrix erster und zweiter Ordnung aus TRANSPORT 33=Aenderung von Energie, Masse, Ladung (Stripper) 37=Graphikelement * 38=Definition von Grenzwerten fuer Magnete 39=Funktionsgenerator fuer zeitabhaengige Elemente Ein *: gibt es noch nicht! 3: Unterteilungsfaktor fuer Ausgaben, bzw. Matrix-Nr. bei Typ 12 Zahl der Wiederholungen (Typ 14), Ordnung (Typ 21,22) 4: Laenge in mm; Ausnahme: bei Dipolen Ablenkwinkel in Grad 5: Quadrupolkonstante in mm**-1, bei Dipolen und Kanten Kruemmungsrad. 6: Horizontale Apertur in mm. / in mm. 7: Vertikale Apertur in mm. 8: Wo es sinnvoll ist: Feldgradient bzw. Dipolfeld in T/m bzw. T usw. Ein "*" beendet die Eingabeschleife. Nach Ausfuehrung von INPU ist das Ende des Systems beim letzten eingetragenen Element. Spaetere Aenderungen sind mit ==>KELE immer noch moeglich.

/TRA

Mit /TRA wird der aktuelle Datensatz in einem fuer das Programm TRANSPORT verstaendlichen Format auf eine Hilfsdatei geschrieben, wobei gleich eine "17.4."-Karte dazu gelegt wird, weil man diese Anweisung ueblicherweise fuer eine abschliessende Rechnung in 2.Ordnung verwendet. Allerdings werden die Variationscodes nicht mit umgerechnet, weil mir das zu kompliziert war. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass man neuerdings mit Hilfe der Sollbahn (==>
SOLB) die Fehler von Dipolen und Driftstrecken exakt und von Quadrupolen die chromatischen Fehler beruecksichtigt. Ausserdem kann man mit ==>FIXI in einer Struktur mit Multipolen auch die induzierten Aberrationen sehen, die mit Matrizen von rein 2.Ordnung verloren gehen. Siehe dazu neuere Erkenntnisse von Los Alamos; Chicago 1983. Man ist also eigentlich nicht mehr dringend auf diese Matrizen angewiesen.

Eingaben dazu: Matrix-Nr.:

Man kann schon hier im Prinzip sagen, unter welcher Nummer eine von Transport erzeugte Matrix 2.Ordnung spaeter in einer speziellen Datei abgelegt werden soll. Es kann aber gut sein, dass diese Information irgendwo zwischendurch verloren geht; ist auch nicht so wichtig.

TUNE

Mit TUNE kann man die Quadrupole eines optischen Systems so fahren, dass man insgesamt bestimmte Zahlen von Betatronschwingungen erhaelt; Spezialding fuer Synchrotrons. Wegen der Vieldeutigkeit von Q-Werten ist es erforderlich, vorher einen Teil des Systems als Normalperiode zu definieren und zu sagen, aus wie vielen Superperioden die ganze Maschine besteht (==>
NPER), wobei angenommen wird, dass die ganze Struktur im Programm stets genau eine Superperiode darstellt; damit wird der Q-Wert eindeutig. Zur Erreichung dieses ehrgeizigen Zieles werden alle horizontal fokussierenden (F) und alle vertikal fokussierenden (D) Quadrupole zu je einer Variablen zusammengefasst, also quasi ==>VSTD mit Parametern 1000,2 ausgefuehrt. Es ist auch moeglich, auf die automatische Erzeugung von Variablen oder von Variablen und Fitbedingungen zu verzichten, wenn man das lieber selbst machen moechte. Anwendung: Nachstimmen oder Verstimmmen der Maschine mit Korrektur-Sextupolen oder -Quadrupolen. Wenn alles ok ist, wird zur Belohnung gleich noch ==>SYNC ausgefuehrt zur Berechnung der Amplitudenfunktionen etc. - wenn nicht, dann eben zum Trost... In jedem Falle kann man mit ==>RSET den alten Zustand der Variablen wiederherstellen.

Eingaben dazu: Q-horizontal, Q-vertikal:

Man soll nur die gewuenschten Q-Werte horizontal und vertikal eingeben; hat man vorher ==>NPER richtig verwendet, kommt auch das richtige Ergebnis raus, vorausgesetzt, es gibt ueberhaupt eine Loesung. Sonderfaelle: QH <=0 : Es werden keine Variablen, sondern nur Fitbedingungen erzeugt und gefittet; Anwendung: Verstimmen der Maschine mit Korrekturquadrupolen. QH = 0 : Es werden keine Variablen erzeugt, und die Werte von QH, QV vom letzten TUNE, notfalls die aktuellen Q-Werte werden nach- gefittet; Anwendung: Chromatizitaetskorrektur mit Sextupolen. Eingabe eines "*" bewirkt, dass nichts gemacht wird.

LINK

Mit LINK kann man Teile anderer Datensaetze derselben Versorgungsdatei an der mit ==>
TEIL definierten Stelle des aktuellen Systems anhaengen, wobei die vorhandenen Elemente ueberschrieben werden. Statt der Versorgungsdatei kann man auch eine formatierte "Karten"-Datei verwenden. Nach der Ausfuehrung von LINK sitzt das dynamische Ende des Systems hinter dem letzten angehaengten Element, sodass man da gleich weitermachen kann, ohne lange zu rechen und TEIL zu sagen. Eine andere Moeglichkeit zum Systemzusammenbau ist mit ==>COPY, ==>MOVE oder ==>INPU gegeben, waehrend das Auflisten der Struktur mit ==>AELE erfolgt.

Eingaben dazu: Systemname (Apostr!), Kop. von, bis Nr:

Einzugeben sind: (1) Der Name (4 Zeichen in Apostrophen) eines Systems aus derselben Datei, oder eine Zahl zwischen 1 und 1000, dann ist die laufende Nummer der Struktur innerhalb der "Karten"-Datei gemeint. (2) und (3): Erstes und letztes Element der Folge der anzuhaengenden Elemente in der dort gueltigen Numerierung; man muss also wissen, was da drin steht.

LAZY

Mit LAZY kann man eine Reihe von optischen Elementen voruebergehend ausschalten. Diese machen sich dann nur noch durch fehlende Werte in der 1.Spalte bei ==>
AELE bemerkbar. Man kann sie jederzeit mit ==>BUSY wieder einschalten. Braucht man sie aber gar nicht mehr, kann man sie mit ==>KILL auch endgueltig loeschen, wobei allerdings auch alle Elemente jenseits von ==>TEIL mit erwischt werden. Besser, weil selektiver, waere ==>DELE.

Eingaben dazu: Ausschalten von Nr, bis Nr, Typ,Subtyp:

Einzugeben sind das erste und letzte der Folge derjenigen Elemente, die abgeschaltet werden sollen, ein "*" laesst alles beim alten. Die dritte Zahl gibt an, welcher Elementtyp ausgeschaltet werden soll (eine 0 bedeutet alle). Die vierte Zahl gibt fuer einige Arten von Elementen noch den Untertyp (Spalte 3) an, dies gilt fuer Multipole, Graphikteile und Spezialemente (Typen 21,22, 37 und 16). Ist die dritte oder vierte Zahl negativ, dann will man gerade das Gegenteil. - Jaja, kompliziert; Beispiele: LAZY,1,100,21,3 - ich will alle Sextupole zwischen 1 und 100 ausschalten LAZY,1,100,-37 - ich will nur noch Graphik zwischen 1 und 100 sehen.

BUSY

Man kann mit BUSY solche Elemente, die zuvor mit ==>
LAZY abgeschaltet wurden, wieder einschalten, sofern man sie nicht mit ==>KILL ganz geloescht hat; das waere dann endgueltig zu spaet.

Eingaben dazu: Einschalten von NR, bis NR, Typ,Subtyp:

Einzugeben sind das erste und letzte der Folge derjenigen Elemente, die eingeschaltet werden sollen, ein "*" laesst alles beim alten. Die dritte Zahl gibt an, welcher Elementtyp eingeschaltet werden soll (eine 0 bedeutet alle). Die vierte Zahl gibt fuer einige Arten von Elementen noch den Untertyp (Spalte 3) an, dies gilt fuer Multipole, Graphikteile und Spezialemente (Typen 21,22, 37 und 16). Ist die dritte oder vierte Zahl negativ, dann will man gerade das Gegenteil. - Jaja, kompliziert; Beispiele: BUSY,1,100,21,3 - ich will alle Sextupole zwischen 1 und 100 einschalten BUSY,1,100,-37 - ich will alles ausser Graphik zwischen ... einschalten.

PENV

Mit PENV kann man, ein Graphik-Terminal vorausgestzt, die Enveloppe in einem beliebigen Abschnitt des Systems darstellen. Ob das Ellipsen oder Einzelteilchen sind, haengt von ==>
ELLI bzw. ==>EINZ ab. Welche Ebenen zu sehen sind, kann vorher mit ==>PMOD festgelegt werden. ==>TEIL hat keine Begrenzung der Darstellung zur Folge, aber die Linien werden ab da gestrichelt. Die Massstaebe der positiven und negativen y-Achse werden mit ==>AXEN definiert (seit 2.82) In ==>PUMA mode PENV is not available. Ruft man PENV zum ersten Mal auf oder hat man zuvor ==>LOES oder ==>PELL gesagt, so werden die Aperturen der Quadrupole und Dipole gezeichnet und Anfang und Ende des Ausschnitts festgelegt. Alle weiteren Aufrufe malen einfach in das vorhandene Bild hinein. Will man an den Enveloppen basteln, so bietet ==>CURS eine komfortable Moeglichkeit, interaktive Graphik zu betreiben. Mit der rechten Maustaste kann man sich ueber die Eigenschaften und Abstaende aller Elemente informieren, die man auf dem Bild sieht, wenn man ein Element direkt anklickt. Ausserhalb bekommt man die Strahl- eigenschaften an der entsprechenden z-Position zu sehen. Das Bild wird mit ==>LOES geloescht oder mit ==>PELL oder ==>PAKZ durch Ellipsen bzw. Akzeptanzen ersetzt. Mit ==>DELP kann man bei einer Folge von Aufrufen die zuletzt erzeugte Kurve selektiv loeschen.

Eingaben dazu: Enveloppe plotten von Nr, bis Nr, Mode:

Einzugeben sind die Nummer des ersten und letzten Elementes, die auf dem Bildschirm mit der Enveloppe dargestellt werden sollen. Ebenen: ==>PMOD. y-Achse: ==>AXEN Mode=1: Aperturkaesten auf der Strahlachse, Enveloppen einfache Linen =2: Aperturkaesten ausserhalb, Enveloppen gelb gefuellt. =3: Aperturkaesten wie bei 1, aber gelb gefuellte Enveloppen

LOES

Mit LOES wird das Bild, das man gerade auf dem Graphik-Schirm sieht, geloescht. Das koennte man zwar auch mit der entsprechenden Taste machen, dann weiss das Programm aber nichts davon und zeichnet das naechste Mal keine neuen Aperturkaesten oder Achsenkreuze. Auf den so gewonnenen freien Bildschirm kann man dann mit ==>
PENV Enveloppen oder mit ==>PELL die Ausgangsellipsen oder mit ==>PAKZ die Akzeptanz des Systems oder mit ==>PSUR die Draufsicht auf das System zeichnen.

PELL

Mit PELL stellt man auf dem Bildschirm, vorausgesetzt er kann Graphik, die Ellipsen am Ausgang des Systems dar, das Ende ist dabei durch ==>
TEIL gegeben. Ruft man PELL zum ersten Mal auf oder hat man zuvor ==>LOES oder ==>PENV gesagt oder hat man die Achsenlaengen veraendert (==>AXEN), so werden die Koordinaten-Achsen gezeichnet und die Skalierung festgelegt. Alle weiteren Aufrufe malen einfach in das vorhandene Bild hinein. Das Bild wird mit ==>LOES geloescht oder mit ==>PENV durch Enveloppen ersetzt. Mit ==>DELP kann man bei einer Folge von Aufrufen die zuletzt erzeugte Kurve selektiv loeschen. Das Loeschen ist nicht sofort sichtbar, sondern erst bei einem Refresh des Bildschirm mit ==>PAGE. Die Definition der logischen Achsenlaengen erfolgt mit ==>AXEN. Welche Ebenen geplottet werden, kann mit ==>PMOD festgelegt werden, aber auch Cursor-Eingaben in ==>FIXI bleiben fuer PELL wirksam.

FAKZ

Mit FAKZ kann man Fitbedingungen derart erzeugen, dass die Ausgangsellipsen aehnlich in eine beliebige vorgegebene Akzeptanz abgebildet werden. Zweck der Anweisung ist es, an ein Folgesystem optimal anpassen zu koennen. Voraussetzung ist natuerlich, dass man zuvor mit ==>
KAKZ oder ==>GETA ueberhaupt eine Akzeptanz definiert hat. Ab 5.07: Alternativ dazu werden sechs Fit-Bedingungen vom Typ "104 n" erzeugt, falls man mit ==>KAKZ oder ==>GETA die Definition eines Punktes in absoluten Koordinaten verlangt bzw. erwischt hat.

FDWN

Alle Fitbedingungen werden um eine Zeile nach unten zyklisch vertauscht; die sechste kommt also in die erste Zeile. Damit kann man bei weniger als sechs Variablen die Auswahl der aktiven aus den sechs moeglichen Fitbedingungen veraendern; vgl ==>
ASOL, ==>FSTD, ==>KSOL.

MODE

Mit MODE wird eine Statuszeile ausgegeben, die bei einem HP-Terminal ohnehin oben vorhanden ist. Die Bedeutung der Angaben ist folgende: GANZ/TEIL - System wird ganz/teilweise gerechnet, Nr des letzten Ele- mentes in (); siehe ==>
GANZ, ==>TEIL. ELLI/EINZ - Es wird gerade mit Ellipsen/Einzelteilchen gerechnet; ==>ELLI, ==>EINZ. DIM4/DIM6 - Dimension der Abbildungsmatrizen; ==>DIM4, ==>DIM6. PNUL/PREL - Art der Umrechnung bei Aenderung der Teilchenart bzw. -geschwindigkeit; ==>PNUL, ==>PREL. FIT1/FIT2 - Angabe, welcher Satz Fitbedingungen aktiv ist, dahinter in Klammern die Zahl der Fitbedingungen; ==>FIT1, ==>FIT2. EXPA/KOMP - Angabe, ob das System normal/komprimiert ist; nur fuer Kreisbeschleuniger interessant; ==>EXPA, ==>KOMP. I=0 / I>0 - Rechnung ohne/mit Beruecksichtigung der Raumladung; ==>KRAU EX, EY - Emittanzen am Eingang des Systems in mm*mrad; ==>KEMI. A, Z, B - Masse, Ladung und Teilchengeschwindigkeit (%) am Eingang des Systems; ==>KART, ==>KBET.

PUTM

Mit PUTM kann man die Abbildungsmatrix des aktuellen Systems, ggf. durch ==>
TEIL begrenzt, in einen Zwischenspeicher schreiben, der 10 solcher Matrizen fasst. Die Dimension richtet sich nach ==>DIM4 bzw. ==>DIM6. In einem zweiten Schritt kann man diesen Zwischenspeicher auch in eine Datei bringen, wo er fuer spaetere Verwendung aufgehoben wird; da passen 50 solcher Zehnerbuendel rein, insgesamt also 50 Matrizen. Gelesen wird aus dieser Datei mit ==>GETM. Die Matrizen koennen dann wieder Bestandteile von optischen Systemen sein (Elementtyp 12). Anwendungsbeispiel: Heute: ...,PUTM,5,PUTM,128,STOP. Morgen: ...,GETM,128,KELE,7,3,5,*,... Das Gegenstueck zu PUTM ist ==>GETM.

Eingaben dazu: Wo sollen die Matrizen hin:

Die einzugebende Zahl kann drei verschiedene Bedeutungen haben: -> =0: Die Abbildungsmatrix wird auf "Karten" ausgegeben (PUNCH.DATA). -> Zwischen 1 und 10: Die Abbildungsmatrix kommt an die entsprechende Stelle im Zwischenspeicher. -> Zwischen 101 und 150: Der Zwischenspeicher wird in den entsprechenden Satz der Matrizendatei geschrieben.

PUTS

Mit PUTS kann man die Strahlparameter, die man zuvor irgendwann mit ==>
SAVS zwischengespeichert hat, wieder woanders hin zwischenspeichern, wo dann allerdings 10 solcher Parametersaetze reinpassen; etwas kompliziert, naja. In einem zweiten Schritt kann man diesen Zwischenspeicher auch in eine Datei bringen, wo er fuer spaetere Verwendung aufgehoben wird; da passen 50 davon rein. Gelesen wird aus dieser Datei mit ==>GETS, und der Inhalt kann mit ==>LESS wieder als Eingangsstrahl benutzt werden. Anwendungsbeispiel: Heute: ...,SAVS,PUTS,3,PUTS,111,... Morgen: ...,GETS,111,GETS,3,LESS,... Das Gegenstueck zu PUTS ist ==>GETS.

Eingaben dazu: Wo soll das Ellipsoid hin:

Die einzugebende Zahl kann drei verschiedene Bedeutungen haben: -> =0: Der Ausgangs-Strahl wird auf "Karten" ausgegeben (PUNCH). -> Zwischen 1 und 10: Der mit ==>SAVS zwischengespeicherte Strahl am Ausgang kommt an die entsprechende Stelle im Zwischenspeicher. -> Zwischen 101 und 150: Der Zwischenspeicher wird in den entsprechenden Satz der Strahldatei geschrieben.

PUTA

Mit PUTA wird die Akzeptanz eines nachfolgenden System, die man z.B. mit ==>
KAKZ veraendert hat, in einen Zwischenspeicher geschrieben, der 10 davon aufnehmen kann. Diese Akzeptanzen stammen meist von anderen Programmen und haben nichts mit der echten Akzeptanz des aktuellen Systems zu tun. Vielleicht aendert sich das noch mal; schoen waere es ja. Ab 5.07: In gleicher Weise werden auch Punkt-Definitionen, die im selben Feld stehen, bearbeitet. In einem zweiten Schritt kann man diesen Zwischenspeicher auch in eine Datei bringen, wo er fuer spaetere Verwendung aufgehoben wird; da passen 50 davon rein. Gelesen wird aus dieser Datei mit ==>GETA. Verwenden kann man diese Gebilde dann zur Erzeugung von Fitbedingungen (==>FAKZ). Anwendungsbeispiel: Heute: ...,KAKZ,PUTA,7,PUTA,150,... Morgen: ...,GETA,150,GETA,7,FAKZ,RECH,... Das Gegenstueck zu PUTA ist ==>GETA. In der spanischen Version sollte diese Anweisung nur hinter vorgehaltener Hand benutzt werden.

Eingaben dazu: Wo soll die Akzeptanz hin:

Die einzugebende Zahl kann drei verschiedene Bedeutungen haben: -> =0: Der Akzeptanz wird auf "Karten" ausgegeben (PUNCH). -> Zwischen 1 und 10: Die mit ==>KAKZ u.U. modifizierte Akzeptanz eines Folgesystems kommt an die entsprechende Stelle im Zwischenspeicher. Statt einer Akzeptanz koennen das ab 5.07 auch absolute Koordinaten eines Punktes im Raum sein. -> Zwischen 101 und 150: Der Zwischenspeicher wird in den entsprechenden Satz der Akzeptanzendatei geschrieben.

GETM

Mit GETM kann man aus der Matrizendatei einen von 50 Saetzen einlesen, der wiederum 10 Matrizen enthaelt (==>
PUTM). Diese werden in das aktuelle optische System eingefuegt, wann immer ein Element vom Typ 12 mit einer Zahl zwischen 1 und 10 an der 3. Stelle (==>AELE) auftaucht. Anwendungsbeispiel: Heute: ...,PUTM,5,PUTM,128,STOP. Morgen: ...,GETM,128,KELE,nn,3,5,*,... Das Gegenstueck zu GETM ist ==>PUTM.

Eingaben dazu: Woher kommen die Matrizen:

Die einzugebende Zahl bezeichnet die Nummer eines Satzes in der Matrizendatei und muss zwischen 101 und 150 liegen.

GETS

Mit GETS kann man aus der Strahldatei (ORKUSE) einen von 50 Saetzen einlesen, der seinerseits 10 Saetze von Strahlparametern enthaelt. Einer von diesen kann wiederum mit GETS in einen kleinen Zwischenspeicher geschafft werden, von wo er mit ==>
LESS in das aktuelle System vorne eingespeist werden kann; kompliziert, aber man gewoehnt sich dran. Anwendungsbeispiel: Heute: ...,SAVS,PUTS,3,PUTS,111,... Morgen: ...,GETS,111,GETS,3,LESS,... Das Gegenstueck zu GETS ist ==>PUTS.

Eingaben dazu: Woher kommt das Ellipsoid:

Die einzugebende Zahl kann zwei verschiedene Bedeutungen haben: -> Zwischen 101 und 150: Ein entsprechender Satz der Strahldatei wird gelesen und kommt in den Zwischenspeicher. -> Zwischen 1 und 10: Der entsprechende Teil des Zwischenspeichers kommt in den kleinen Zwischenspeicher und kann mit ==>LESS geholt werden.

GETA

Mit GETA kann man aus der Akzeptanzendatei (ORKUSA) einen von 50 Saetzen einlesen, der seinerseits 10 Akzeptanz-Definitionen enthaelt. Eine von diesen kann wiederum mit GETA als Akzeptanz eines nachfolgenden Systems definiert werden. Damit kann man dann Fitbedingungen mit ==>
FAKZ erzeugen oder die Werte ggf. mit ==>KAKZ veraendern. Die Daten stammen im allgemeinen von anderen Programmen und haben nichts mit den echten Akzeptanzen von hier behandelten Systemen zu tun. Ab 5.07: In gleicher Weise werden auch Punkt-Definitionen, die im selben Feld stehen, bearbeitet. Anwendungsbeispiel: Heute: ...,KAKZ,PUTA,7,PUTA,150,... Morgen: ...,GETA,150,GETA,7,FAKZ,RECH,... Das Gegenstueck zu GETA ist ==>PUTA.

Eingaben dazu: Woher kommt die Akzeptanz:

Die einzugebende Zahl kann zwei verschiedene Bedeutungen haben: -> Zwischen 101 und 150: Ein entsprechender Satz der Akzeptanzendatei (ORKUSA) wird gelesen und kommt in den Zwischenspeicher. -> Zwischen 1 und 10: Der entsprechende Teil des Zwischenspeichers wird als Akzeptanz eines Folgesystems angesehen und kann mit ==>KAKZ oder ==>FAKZ bearbeitet werden. Statt einer Akzeptanz koennen das ab 5.07 auch absolute Koordinaten eines Punktes im Raum sein.

LESM

Mit LESM kann man einen von 18 verschiedenen Saetzen von Quadrupoleinstellungen aus der Versorgungsdatei einlesen, falls man ihn irgendwann vorher mit ==>
SAVM dorthin gebracht hat. Dabei bekommen nur die Quadrupole neue Werte, die vor dem mit ==>TEIL definierten Ende liegen, ausserdem werden mit ==>LAZY ausgeschaltete nicht beruecksichtigt. Die Speicherung dieser Daten erfolgt fuer jeden Datensatz getrennt, man kann also kaum etwas durcheinander bringen.

Eingaben dazu: Nr der zu lesenden Modifikation:

Man soll eine Zahl zwischen 1 und 18 eingeben, die die Nummer der gewuenschten Einstellungs-Modifikation bezeichnet; Voraussetzung ist, dass irgendwann vorher ==>SAVM bei diesem Datensatz gesagt wurde.

SAVM

Mit SAVM kann man bis zu 18 verschiedene Saetze von Quadrupoleinstellungen (Modifikationen) zu dem aktuellen Datensatz in die Versorgungsdatei schreiben. Das ist die Voraussetzung fuer spaetere erfolgreiche Verwendung von ==>
LESM. Es werden auch alle Daten von Quadrupolen jenseits des mit ==>TEIL definierten Endes abgespeichert; sicher ist sicher.

Eingaben dazu: Quadrupoleinstellungen speichern unter Nr:

Man soll eine Zahl zwischen 1 und 18 eingeben, die die Nummer der gewuenschten Einstellungs-Modifikation bezeichnet; Voraussetzung fuer spateres erfolgreiches ==>LESM bei diesem Datensatz.

DELE

Mit DELE wird ein Bereich von optischen Elementen geloescht und der Rest zusammengeschoben. Will man sich die Moeglichkeit offen lassen, sie spaeter nochmal zum Leben zu erwecken, sollte man besser ==>
LAZY verwenden, die bekommt man dann mit ==>BUSY wieder. Informationen, wie das System anschliessend aussieht, liefert ==>AELE. Ein selektives Loeschen aller ausgeschalteter Elemente und derer jenseits von ==>TEIL ist mit ==>KILL moeglich.

Eingaben dazu: Löschen von Element-Nr, bis Nr:

Einzugeben sind die Nummer (==>AELE) des ersten und letzten Elementes der Folge der zu loeschenden (nicht vertippen!). Eingabe eines "*" laesst alles beim alten. Regel: Wird die 2. Zahl nicht eingegeben, wird sie gleich der 1. ges.

IELE

Mit IELE kann man im Gegensatz zu ==>
KELE einzelne Werte von optischen Elementen nur inkrementieren, statt sie neu zu setzten. Das ist ganz gut, wenn man eine Strecke etwas laenger oder einen Quadrupol etwas kraeftiger machen will. Natuerlich geht das nicht bei der Typenangabe oder dem Variationscode, das waere ja Bloedsinn.

Eingaben dazu: Element-Nr, Parameter-Nr, Inkrement:

Gefordert ist die Eingabe von 3 Werten: (1) Die Nummer des Elementes wie bei ==>AELE zu sehen (2) Die Position des zu inkrementierenden Parameters (4 bis 7) (3) Der Zuschlag zu dem Wert, der gerade dort steht. Die Eingabe eines "*" bewirkt keine Aktion.

ISOL

Mit ISOL kann man im Gegensatz zu ==>
KSOL einen Sollwert inkrementieren. Da sich das natuerlich auf genau eine Position in der Darstellung bei ==>ASOL bezieht, naemlich die dritte, braucht man nur die Zeilennummer anzugeben. Anwendung: Man hat z.B. einen zu scharf fokussierten Strahl am Ende verlangt und bei ==>RECH Schiffbruch erlitten, dann kann man so die Anforderungen etwas reduzieren.

Eingaben dazu: Sollwert-Nr, Sollwert-Inkrement:

Einzugeben sind 2 Zahlen: (1) Die Nummer der zu inkrementierenden Fitbedingung (==>ASOL) (2) Der Zuschlag zum aktuellen Sollwert.

KORE

Mit KORE werden zwei optische Elemente miteinander derart verknuepft, dass alle mit ==>
IELE zu einem der beiden addierten Werte auch zu dem anderen addiert oder von diesem subtrahiert werden. Bei ==>AELE auessert sich eine solche Verknuepfung durch das Auftauchen einer dreistelligen Zahl in der ersten Spalte. Der ganze Mechanismus ist im Augenblick noch nicht ganz befriedigend, da jedes Einfuegen oder Loeschen von Elementen alles durcheinander bringt; daher muss man in diesem Falle einfach die Anweisung KORE nochmal wiederholen. Erweiterungen: Ist das zweite Element vom Typ 38 (Grenzwerte), dann wird die Grenzwertueberwachung fuer das erste Element aktiviert; man kann mehrere Elemente an einen Grenzwrt anbinden. Ist das zweite Element vom Typ 39 (Funktionsgenerator), dann wird die Staerke des ersten Elementes (Quadrupol oder Multipol) zeitlich variiert Man kann mehrere Elemente an einen Funktionsgenerator anbinden.

Eingaben dazu: Element-Nr, gekoppelt mit Nr:

Einzugeben sind die Nummern der beiden zu verknuepfenden Elemente; hat dabei das zweite ein negatives Vorzeichen, werden alle Additionen zum ersten vom zweiten abgezogen. Ein "*" bewirkt, dass nichts passiert.

CONT

CONT dient zur Herstellung (fast) unendlicher Schleifen unter Benutzung einer Anweisungsprozedur (==>
#PRO). Dazu sind zwei Dinge noetig: erstens muss irgendwo am Anfang entweder ==>IELE oder ==>ISOL stehen, zweitens muss am Ende der Prozedur CONT stehen. Dieses bewirkt, dass die Abarbeitung der Prozedur bei diesem IELE bzw ISOL wiederaufgenommen wird; wenn man will, mit geaendertem Betrag des Inkrementes. Anwendung koennte z.B. das langsame Herantasten an Grenzen der Loesbarkeit von Problemen sein, wenn in der Prozedur auch noch ein ==>RECH vorkommt, oder das systematische Durchspielen eines Parameters, um sich einen Ueberblick ueber die System-Eigenschaften zu verschaffen.

MOVE

Mit MOVE werden Teile der gerade bearbeiteten Struktur an anderer Stelle derselben Struktur eingefuegt, wobei die Elemente an der alten Stelle geloescht werden im Gegesatz zu ==>
COPY. Damit kann man schoen einfach komplizierte Systeme umbauen. Eine andere Moeglichkeit ist, sie mit ==>LINK aus einem anderen Datensatz zu klauen, falls sie dort schon sind. Voellig neue Elemente werden mit ==>INPU eingegeben, nur Elemente loeschen kann man mit ==>DELE.

Eingaben dazu: Von Element-Nr, bis Nr, hinter Nr bringen:

Es wird die Eingabe von drei Zahlen erwartet: (1) und (2): Erstes und letztes Element des zu versetzenden Bereichs. (3) Die Nummer desjenigen Elements, hinter dem die zu versetzenden eingefuegt werden sollen. Achtung: (3) sollte nicht zwischen (1) und (2) liegen; ist ja ganz klar. Regeln: Wird die 2. Zahl nicht eingegeben, wird sie gleich der 1. ges. Wird die 3. Zahl nicht eingegeben, wird das mit ==>TEIL definierte letzte Element angenommen. Nach Ausfuehrung von MOVE ist das Ende des Systems beim letzten versetzten Element.

ATYP

Der Stahlquerschnitt am Ausgang des Systems kann im Prinzip auch mit einer anderen Einstellung der letzten beiden Quadrupole und einem anderen Strahlverlauf danach realisiert werden. Es gibt fuer eine gegebene Polung der Quadrupole genau vier verschiedene Moeglichkeiten. Welche gera- de realisiert ist, wird durch ATYP ausgegeben. Die Ausgabe "F01" z.B. bedeutet: Der letzte Quadrupol ist horizontal fokussierend (F), in der (x,x')-Ebene ist der Strahl ziemlich parallel, er koennte mehr eingeschnuert sein (0), in der (y,y')-Ebene ist er ziemlich eingeschnuert, er koennte paralleler sein (1). Die Zahlen dahinter geben jeweils das Element E(1,2) bzw. E(3,4) des Ausgangsellipsoids an und die Werte, die bei gleichem Strahlquerschnitt auch da sein koennten.

BTYP

Der Stahlquerschnitt am Ausgang des Systems kann im Prinzip auch mit einer anderen Einstellung der letzten beiden Quadrupole und einem anderen Strahlverlauf danach realisiert werden. Es gibt fuer eine gegebene Polung der Quadrupole genau vier verschiedene Moeglichkeiten. Welche gerade realisiert ist, wird durch BTYP ausgegeben. Die Ausgabe "F01" z.B. bedeutet: Der letzte Quadrupol ist horizontal fokussierend (F), in der (x,x')-Ebene ist der Strahl ziemlich breit, er koennte schmaler sein (0), in der (y,y')-Ebene ist er ziemlich schmal, er koennte breiter sein (1). Die Zahlen dahinter geben jeweils das Element E(1,1) bzw. E(3,3) des Ausgangsellipsoids an und die Werte, die bei gleicher Neigung der Ellipsen auch da sein koennten.

KILL

Mit KILL werden alle optischen Elemente, die mit ==>
LAZY ausgeschaltet wurden, und alle, die hinter dem mit ==>TEIL definierten Ende liegen, endgueltig geloescht und der Rest zusammengeschoben (umnumeriert). Eine andere Moeglichkeit, Elemente zu loeschen, ist die Verwendung von ==>DELE, Informationen ueber den aktuellen Stand des Systemaufbaus bekommt man mit ==>AELE.

NJOB

Mit NJOB wird das aktuelle optische System umbenannt, und man kann ihn unter dem neuen Namen auch in die Versorgungsdatei abspeichern mit ==>
SAVE. Man erhaelt also insgesamt ein Duplikat der vorhandenen Struktur. Zu beachten ist, dass ab jetzt alle Prozeduren (==>LESP) und Modifikationen (==>LESM) auch unter diesem Namen gesucht werden.

Eingaben dazu: Neuer Name des optischen Systems (Apostr!):

Da soll einfach nur ein vierstelliger Name in Apostrophen eingegeben werden; kann man gar nicht falsch machen!

AUFL

Mit AUFL werden die phasenrauemliche und die geometrische Impulsaufloesung eines Systems mit Dipolmagneten ausgegeben. Der Reziprokwert der ersten Zahl ist also dasjenige dp/p, bei dem die Phasenellipsen zum Sollimpuls und zum falschen Impuls im Phasenraum gerade aneinander stossen. Die zweite Zahl ist die geometrische Aufloesung an dieser Stelle, die man z.B. mit einem Schlitz realisieren koennte. Sie ist stets kleiner oder gleich der phasenraeumlichen Aufloesung.

KRND

Man kann mit KRND die beiden Randfeldkoeffizienten bei Dipolmagneten definieren, die in die Kantenfokussierung in der Vertikalen bei endlicher Apertur eingehen. Naeheres dazu sollte man in der Beschreibung von TRANSPORT nachlesen. Defaults sind hier jedenfalls fuer ein Rogowski-Profil angenommen. Realistischere Bessere Werte bekommt man durch genaue Vermessung des Dipolrandfeldes. Mit ==>
AKOP kann man nachsehen, mit welchen Werten man gerade rechnet.

Eingaben dazu: Randfeld-Koeffizienten für Dipole:

Einzugeben sind die Randfeldkoeffizienten analog zu TRANSPORT, man kann sie durch Auswertung von Feldmessungen gewinnen.

TSTD

Mit TSTD kann man Einzelteilchen-Koordinaten am Eingang des Systems berechnen, die am Ende zu ganz bestimmten Werten fuehren, also eine Art Ruecktransformation durchfuehren. Waehlt man ein Teilchen, das am Ende die Strahlachse schneidet, so findet man in der Darstellung der Enveloppe alle Positionen, die auf das Ende scharf abgebildet werden, als Schnittpunkte der Teilchenbahn mit der Achse. Ebenso kann man alle Stellen herausfinden, von denen aus eine Punkt-zu-parallel-Abbildung zum Ende besteht, indem man Startkoordinaten so waehlt, dass die Bahn am Ende parallel verlaeuft. Anwendung: Bestimmung von geeigneten Positionen fuer Schlitze in einem Stahlfuehrungs-System.

Eingaben dazu: Standardteilchen-Typ in x, y:

Einzugeben sind zwei Zahlen, eine fuer x, eine fuer y; Bedeutung: 0 - Nullteilchen, 1 - schneidet am Ausgang die Achse, 2 - parallel da 3 - Marke am Umfang der Startellipse zur Verfolgung der Drehung.

PAKZ

Mit PAKZ wird, falls man einem Graphik-Terminal sitzt, die echte Akzeptanz des aktuellen System geplottet, und zwar hinter dem mit ==>
TEIL bezeichneten Element. Ggf. wird eine schon vorhandene Enveloppe geloescht (==>PENV), waehrend PAKZ mit evtl. vorhandenen Ellipsen (==>PELL) kompatibel ist. Loeschen kann man den Schirm mit ==>LOES. Zu beachten ist, dass man nur dann etwas sehen kann, wenn als Plot-Mode (x,x') oder (y,y') definiert ist (==>PMOD), anderenfalls wird die Ausgabe unterdrueckt, weil sie Unfug waere.

PAGE

Mit PAGE wird der Graphikschirm geloescht und die Graphik neu erzeugt. Frueher gab es an Speicherdisplays (Tektronix 4014) eine Taste dieses Namens, mit der man den ganzen Bildschirm loeschen konnte. Das ist aber alles Schnee von gestern ... ggf. unter Beruecksichtigung zwischendurch gegebener ==>
DELPs. Das ist z.B. bei Speicherdisplays (Tektronix 4014) noetig, weil man sich da mit Alpha-Dialog die Graphik verschmiert und nicht selektiv loeschen kann. Auch vor Benutzung von ==>HCOP kann man sich ueber den echten Bildinhalt informieren.

DELP

Mit DELP kann man von einer Folge von ==>
PENV oder ==>PELL-Aufrufen das letzte Teilbild selektiv loeschen. - Fuer Benutzer in einem Museeum: Falls man an einem Speicherdisplay (Tektronix 4014) sitzt, muss man allerding ==>PAGE sagen, um davon was zu sehen, weil der ja nur immer alles loeschen kann.

SYNC

Durch SYNC wird die Berechnung von diversen Groessen veranlasst, die bei der Untersuchung von Synchrotrons interessant sind: Spur der Matrix, Q-Werte, Amplitudenfunktion, geschlossene Sollbahn, Transitionsenergie, Chromatiziateten. Diese nur ohne Raumladung, das wuerde sonst ewig lange CPU-Zeiten kosten. Falls sich die Struktur als stabil erweist, werden die Amplitudenfunktionen in das Eingangsellipsoid eingesetzt, und die geschlossene Sollbahn ersetzt die sonst mit ==>
SOLB definierten Werte. Will man ganz bestimmte Q-Werte haben, so empfiehlt sich ==>TUNE; da ist auch gleich ein Fit mit enthalten.

BLOW

Mit BLOW wird nicht der Computer gesprengt, sondern die Eingangs-Emittanzen so vergroessert (oder verkleinert), dass bei entsprechender aehnlicher Vergroesserung der Ellipsen der Strahl gerade noch in die Aperturen passt. Da kann man sehen, wie viele Reserven man noch hat.

ZRUK

Bei ZRUK wird angenommen, dass das Eingangsellipsoid samt Sollbahn den Stahl statt am Eingang ploetzlich am Ausgang (==>
TEIL oder ==>GANZ) beschreibt, und es wird durch das System rueckwaerts transformiert, wo es ein neues Eingangsellipsoid samt Sollbahn erzeugt. Das kann man z.B. zur Auswertung von Emittanzmessungen gebrauchen; also etwa: TEIL,28,KELL,(Werte),SOLB,(Werte),ZRUK,PENV,...

IVAR

Mit IVAR wird eine Variable fuer Fitrechnungen (==>
VSTD) inkrementiert. Das kann man benutzen, wenn das Programm zwar eine Loesung findet, aber nicht die, die man haben will, und von der man sicher ist, dass sie auch existiert. Auch um bessere Startwerte fuer ==>RECH zu bekommen, ist IVAR zu gebrauchen. Der Vorteil gegenueber ==>IELE liegt darin, dass alle Verkopplungen von variablen Elementen hier genauso wie bei RECH beruecksichtigt werden.

Eingaben dazu: Variablen-Nr, Inkrement:

Einzugeben sind zwei Zahlen: (1) Die Nummer der Variablen wie bei ==>AVAR zu sehen (2) Was zu dieser Variablen zu addieren ist.

KZUF

Mit KZUF wird der eingebaute Zufallszahlengenerator auf einen neuen Startwert gesetzt. Verwendet wird dieser Generator zur Erzeugung statistischer Justierfehler; da steht mehr in der Programmbeschreibung.

Eingaben dazu: Startwert des Zufallszahlen-Generators:

Da kann man ruhig eine ziemlich große positive Zahl eingeben, welche, das ist ziemlich egal. Zum Reproduzieren von Rechnungen sollte man sie sich aber merken.

PMOD

Mit PMOD wird erstens bestimmt, welche Ebenen beim Plotten von Enveloppen mit ==>
PENV oder auch spaeter auf dem Plotter mit ==>FINI dargestellt werden sollen, wobei im letzten Falle ein temporaeres Ueberschreiben dieser Vereinbarung moeglich ist. Ferner wird hier fuer ==>PELL und ==>FIXI definiert, welche Unterebenen des Phasenraumes geplottet werden sollen. Das kann man uebrigens in ==>FIXI noch mit dem Cursor aendern. Schießlich kann man festlegen, welche Art von Wolkenteilchen (==>WOLKE) bei ==>PELL gemalt werden soll, also stabile, verlorene oder alle Teilchen.

Eingaben dazu: Enveloppen-Mode,Ebenen,Wolkenmode:

Die erste geforderte Zahl bewirkt folgende Ebenenwahl fuer Enveloppen: 1 - (x,y) ohne Sollbahn, 2 - (x,-x) mit Sollbahn 3 - (y,-y) mit Sollbahn 4 - (x+|x-Soll|,y+|y-Soll|) 5 - beta-x,beta-y,my-x,my-y in m und Grad 6 - my-x,my-y in Grad 7 - (z,-z)-Enveloppe (Bunchlaenge) einschliesslich Sollbahn Die zweite und dritte Zahl geben an, welche Ebenen bei ==>PELL oder ==>FIXI geplottet werden sollen, das Vorzeichen legt zusaetzlich fest, ob der Eingang (negativ) oder der Ausgang (positiv) des Systems gemeint ist. Mit der Hunderterstelle =1 wird der bunte Phasenplotmode bei ==>WOLKE im ==>PUMA-Mode eingeschaltet: Erste Stelle (1...6): x-Achse - Zweite Stelle (1...6): y-Achse, 0=Profil Beispiele: ..,12,34 : (x,x')- und (y,y')-Ebene ..,13,24 : (x,y)- und (x',y')-Ebene ..,13,0 : (x,y)-Ebene und sonst nichts ..,12,10 : (x,x')-Ebene und x-Strahlprofil (==>PUMA) ..,-12,12: (x,x')-Ebene am Eingang und Ausgang ..,13,56 : Strahlquerschnitt und (z,dp/p) am Ausgang ..,-113,113,1: bunter Plot des Stahlquerschnitts am Eingang und Ausgang des Systems; nur stabile Teilchen Die vierte Zahl bestimmt, welche Wolkenpunkte gemalt wrden sollen: 1 - nur die stabilen Punkte 2 - nur die Punkte, die irgendwo verloren gegangen waren. 3 - alle Teilchen der Wolke durcheinander

NPER

Mit NPER legt man fuer die Berechnung von Synchrotrons fest, welche Elemente der Struktur eine Normalperiode beschreiben und aus wie vielen Superperioden die ganze Maschine besteht. Damit ist eine eindeutige Berechnung der Q-Werte mit ==>
SYNC und eine eindeutige Abstimmung der Maschine mit ==>TUNE moeglich. Diese Definition wird bei ==>SAVE mit abgespeichert. Laesst man sie weg, wird als Default angenommen, die ganze Struktur sei Normalperiode und Maschine zugleich. Mit ==>AKOP kann man sich informieren, wie die aktuelle Definition ist.

Eingaben dazu: Normalperiode von Nr, bis Nr:

Einzugeben sind die Nummer (==>AELE) des ersten und letzten Elements, aus denen eine Normalperiode des Synchrotrons besteht, ferner die Anzahl der Superperioden, aus denen die ganze Maschine besteht.

KOMP

KOMP - Komprimieren der Maschine zu einer Folge von Matrizen und Multipolen. Aus einer Superperiode werden etliche Umlaeufe produziert. Umkehrung: ==>
EXPA. Die Matrizen bekommen eine Laenge, die der Summe aller komprimierten Elemente entspricht. Zweck der Anweisung ist das Einsparen von gewaltigen Mengen von CPU-Zeit bei Untersuchungen von Synchrotrons mit Transformationen ueber sehr viele Umlaeufe. Daher gehen ==>AFIX und ==>FIXI nur, wenn man zuvor KOMP gesagt hat. Die urspruengliche Struktur aus Dipolen, Quadrupolen etc. liegt nach KOMP abgeschaltet hinter der komprimierten. Damit man keinen Unfug damit machen kann, sind ==>BUSY und ==>LAZY so wie auch ==>COPY, ==>MOVE, ==>DELE bis zum naechsten ==>EXPA abgeklemmt. Mit ==>AKOP kann man sich informieren, wie die aktuelle Definition ist. Es ist vorgesehen, spaeter an dieser Stelle noch anzugeben, fuer welche Ebenen des Phasenraumes man sich interessiert; damit geht es dann wieder ein wenig schneller und besser, und auch die Energie-Phasen-Ebene wird man dann bearbeiten koennen. Da duenne Dipole und Quadrupole zu den linearen Elementen zaehlen, werden sie, wenn sie als Var-Code eine 0 haben, wie normale lineare Elemente der laufenden Matrix einverleibt. Will man also in ==>FIXI solche Elemente zum Spielen benutzen, dann muss man ihnen irgendeine Zahl ungleich 0, z.B. 10 als Var-Code verpassen; damit passiert nix.

Eingaben dazu: Umläufe, Mode:

Das System aus Multipolen und Matrizen stellt immer einen Umlauf dar, aber alle Transformationen gehen ueber die einzugebende Zahl von Umlaeufen.

EXPA

Aus einer Folge von Matrizen und Multipolen (==>
KOMP) oder einer Folge von Drifstrecken und Kicken (==>DRAHT) wird wieder die ausfuehrliche Originalstruktur. Wenn man vorher mit ==>KOMP eine solche komprimierte Struktur erzeugt hat, werden inzwischen veraenderte Multipole dabei uebernommen. Mit ==>DRAHT reduzierte Strukturen werden einfach wiederhergestellt. Die urspruengliche Struktur aus Dipolen, Quadrupolen etc. liegt abgeschaltet hinter der komprimierten; damit man keinen Unfug damit machen kann, sind ==>BUSY und ==>LAZY so wie auch ==>COPY, ==>MOVE, ==>DELE bis zum naechsten ==>EXPA abgeklemmt. Mit ==>AKOP kann man sich informieren, wie die aktuelle Definition ist.

AXEN

Man kann die Maximalwerte der Koordinatenachsen beim Plotten entweder vom Programm jedesmal berechnen lassen (===> Das geht noch nicht!), oder die gewuenschten Werte hier definieren. Diese Angaben sind auch massgebend fuer den Abbruch der Transformation bei ==>
AFIX oder ==>FIXI. Bei ==>SAVE werden sie mit abgespeichert. Mit ==>AKOP kann man sehen, womit man gerade zugange ist.

Eingaben dazu: Max.der 6 Koord.,Beta-Fkt:

Einzugeben sind die Maximalwerte der 6 Koordinaten (x,x',etc.) in den ueblichen Einheiten, also mm, rad, ...

FIXI

Ziemlich starke Anweisung. Man muss vorher ==>
KOMP gesagt haben, sonst geht gar nichts. Mit dem Cursor werden die Startkoordinaten der Sollbahn eingegeben. Dann kann man entweder unter staendiger Plotterung auf einer Linie konstanter Hamilton-Funktion, im linearen Fall also einer Ellipse, entlanglaufen, oder es wird versucht, von den Startkoordinaten ausgehend einen Fixpunkt zu finden. Gelingt das, wird er geplottet, ist er auch noch ein instabiler, werden noch beide auslaufenden Separatrizes gezeichnet. Die Anzahl der erzeugten Punkte kann vorher angegeben werden. Es koennen auch Multipole so veraendert werden, dass der zuletzt gefundene Fixpunkt den gleichen Abstand vom Nullpunkt hat wie der Cursor. Auch die Zahl der Umlaeufe (wichtig fuer Fixpunktsuche) pro Transformation kann veraendert werden. Die Transformation wird, um Overflow zu vermeiden, abgebrochen, wenn eine der Koordinaten der Sollbahn das fuenffache der Achsenlaenge beim Plotten (==>AXEN) uebersteigt.

Eingaben dazu: Punkte,Umläufe,Separatrix-P.:

Hier sind zunaecht vorab folgende Daten einzugeben: (1) Wie viele Punkte sollen auf einer Linie konstanter Hamilton-Funktion berechnet werden oder sollen definierte Punktmengen erhalten? (2) Ueber wieviele Umlaeufe soll die vorhandene Punktmenge weiter transformiert werden? (3) Falls ein instabiler Fixpunkt gefunden wurde, wie viele Punkte auf den auslaufenden Separatrizes sollen berechnet werden? Dann kommt der Cursor ins Spiel mit folgenden Moeglichkeiten: "Mit_dem_Cursor_irgendwohin_hacken": - Der gehackte Punkt ist Startpunkt einer wiederholten Trans- formation ueber jeweils so viele Umlaeufe wie in ==>KOMP angegeben. "Mit_dem_Cursor_ein_Icon_antippen": (Reihenfolge wie auf dem Display) 1. - * Das Programm kehrt in den Normalmodus zurueck (nicht vergessen!) 2. - Vergroessern bzw. ... 3. - ... verkleinern; dazu sind zwei Ecken des Quell- bzw. Zielbereichs zu markieren. 4. - Definition eines Punktrasters oder eines ... 5. - ... Punktgitters (es muessen zwei Ecken markiert werden) oder ... 6. - ... eines Punkthaufens oder ... 7. - ... einer angepassten Ellipse; es muessen Mittelpunkt und ein Punkt auf dem Umfang markiert werden oder ... 8. - ... einer Strecke (Anfang und Ende sind zu markieren). Diese alle koennen mit Icon Nr.18 durch das System transformiert und dargestellt werden oder mit Icon Nr.19 ein Vergleich zwischen linearer und nichtlinearer Abbildung durchgefuehrt werden. 9. - Definition der anderen beiden Koordinaten des Startpunktes 10. - Fortsetzung der Transformation 11. - Fixpunkte suchen 12. - Den letzten Teil des Bildes loeschen. 13. - Den letzten Teil des Bildes wieedr malen. Diese beiden Funktionen kann man belibig wiederholen; Spiel man! 14. - Das ganze Bild loeschen; ursprüngliche Skalierung herstellen. 15. - Das Bild nochmal malen 16. - Liste aller Punkte ausgeben (nur des letzten Teilbildes) 17. - Hardcopy machen 18. - Die mit Icon Nr.4 bis Nr.8 definierten Punktmengen transformieren 19. - Vergleich zwischen linearer und nichtlinearer Abbildung 20. - Den bereits gefundenen Fixpunkt etwa an die markierte Position bringen; mit einem düennen Quadrupol oder einem ... 21. - ... Sextupol. 22. - Erzeugung eines "bar of charge" zur Simulation eines langsam extrahierten Strahls; kann man dann mit ==>SAVS, ==>LESS in die nachfolgende Strahlfuehrung stecken.. 23. - Ausgabe dieser Erklaerungen. Nicht vergessen: der Cursor-Mode wird durch Anklicken des Icons Nr.1 =============== links oben verlassen; sonst ist man verlassen.

OVER

Mit OVER werden Teile der gerade bearbeiteten Struktur an eine andere Stelle derselben Struktur kopiert, wobei die dort vorhandenen Elemente ueberschrieben werden im Gegensatz zu ==>
COPY. Damit kann man schoen einfach Quadrupole durch andere oder Dipole im Synchrotron durch Driftstrecken ersetzen. Eine andere Moeglichkeit ist, sie mit ==>LINK aus einem anderen Datensatz zu klauen, falls sie dort schon sind. Voellig neue Elemente werden mit ==>INPU eingegeben, nur Elemente loeschen kann man mit ==>DELE.

Eingaben dazu: Kopieren von Nr, bis Nr, über Nr:

Es wird die Eingabe von drei Zahlen erwartet: (1) und (2): Erstes und letztes Element des zu kopierenden Bereichs. (3) Die Nummer des ersten Elements, das ueberschrieben werden soll. Achtung: (3) sollte nicht zwischen (1) und (2) liegen; ist ja ganz klar. Regeln: Wird die 2. Zahl nicht eingegeben, wird sie gleich der 1. ges. Wird die 3. Zahl nicht eingegeben, wird das Element hinter dem gerade letzten (==>TEIL) angenommen. Nach Ausfuehrung von OVER ist das Ende des Systems beim letzten kopierten Element.

MORD

Mit MORD wird festgelegt, bis welcher Ordnung Multipole, Element-Typ 21 oder 22, bei der Rechnung beruecksichtigt werden. Damit kann man z.B. bei einem Synchrotron mit Sextupolen durch Eingabe einer 1 oder 2 der Q-Wert der ungestörten Maschine feststellen, ohne daß man dazu die Sextupole selbst abschalten muüßte. Alle Multipole der entsprechenden Ordnung werden in jedem Falle eingeschaltet. Die Eingabe einer negativen Zahl bewirkt zusatzlich die Abschaltung aller Multipole anderer Ordnung. Außerdem kann man festlegen, ob die Transformation durch Dipole normal linear oder unter Benutzung trigonometrischer Funktionen weitgehend exakt erfolgen soll. Diese Angabe kann lokal durch ein Element vom Typ 16 8 geändert werden.

Eingaben dazu: Max. Ordnung v. Multipolen, Mode:

Einzugeben ist (1) die maximale Ordnung, bis zu der Multipole, Typ 21 22, bei der Rechnung beruecksichtigt werden, also z.B. 3 fuer: Sextupole, aber keine Oktupole mehr. Ein * lae@t alles beim alten. Eine negative Zahl schaltet zusaetzlich alle Multipole anderer Ordnung aus. Außerdem (2) der Mode für die Transformation durch Dipole; =0: linear, =1: mit trigonometrischen Funktionen.

AFIX

Mit AFIX wird ein Fixpunkt in der (x,x')- und (y,y')-Ebene gesucht und falls er gefunden wurde, auf den Bildschirm ausgegeben. Dazu muss natuerlich mindestens eine nichtlineare Linse vorhanden sein, Multipol, Element-Typ 21,22, und die Berechnung bis zur entsprechenden Ordnung zugelassen sein (==>
MORD). Voraussetzung ist, dass die Maschine komprimiert ist (==>KOMP); sonst wuerde man zu viel CPU-Zeit verbrauchen. Die Ordnung des Fixpunktes ist durch die bei KOMP angegebene Zahl von Umlaeufen festgelegt, waehrend die Startkoordinaten fuer die Suche mit ==>SOLB definiert werden koennen. Dass zusaetzlich noch 100 Punkte auf den Separatrizes berechnet werden, merkt man nicht sofort, jedoch bei der Druckerausgabe mit ==>FINI erscheint dann eine Liste aller dieser Punkte. Die Transformation wird, um Overflow zu vermeiden, abgebrochen, wenn eine der Koordinaten der Sollbahn das fuenffache der Achsenlaenge beim Plotten (==>AXEN) uebersteigt. Falls man das Glueck hat, an einem Graphik-Terminal zu sitzen, ist es empfehlenswert, ==>FIXI zu verwenden, da hier interaktive Graphik moeglich ist.

ZYKL

Man kann mit ZYKL die Elemente des optischen Systems zyklisch vertauschen, so dass es mit einem anderen Element beginnt. Anwendung: bei Synchrotrons moechte man manchmal die charakteristischen Funktionen (==>
SYNC) an einer anderen Stelle des Rings sehen, oder man will die Wirkungen von Multipolen z.B. bei Resonanz-Extraktion untersuchen (==>FIXI). Eingeben kann man: -> Die Nummer des Elementes, mit dem das System anfangen soll; die Elemente davor werden dann hinten angehaengt. -> Den Abstand des neuen Systemanfangs vom Anfang dieses Elementes. Hinweis: Die Nummern der Elemente (==>AELE) sind nachher natuerlich andere. Damit ist man ziemlich flexibel, da diese Angabe positiv oder negativ und laenger als das Element sein kann. Beispiel: Der neue Anfang soll um 10 Meter verschoben werden. Eingabe: ZYKL,0,10000. Wenn man damit nicht genau eine Grenze trifft, macht das nichts, weil das Element dann entsprechend zerlegt wird. Damit als Folge solcher Zerlegungen dann nicht lauter kleine Bruchstuecke entstehen, werden Elemente gleichen Typs am Anfang und am Ende der Struktur zu einen zusammengefasst, bevor sie neu arrangiert werden. Die oben als Beispiel angegebene Operation kann man leicht mit ZYKL,10000,-10000 wieder rueckgaengig machen, wobei die 10000 fuer eine Zahl groesser als die Zahl der Elemente steht.

Eingaben dazu: System beginnt mit Elem-Nr, deltaz ab da:

Einzugeben sind zwei Zahlen: (1) Die augenblickliche Nummer des optischen Elmentes, mit das System beginnen soll. (2) Der Abstand des neuen System-Anfangs vom Anfang dieses Elementes. Kann auch groesser als die Laenge des Elementes oder negativ sein; MIRKO weiss schon, was damit gemeint ist. Hinweis: Die Nummern der Elemente (==>AELE) sind nachher natuerlich andere.

TAUS

Manche optische Systeme zeichnen sich durch eine Symmetrie-Ebene in der Mitte (wo sonst) aus. Damit man sich Zeit und Arbeit beim Eingeben der Daten spart, kann man mit ==>
COPY die eine Haelfte eines solchen Systems duplizieren und dann mit TAUS eine der beiden spiegeln. So entsteht auf simple Weise eine symmetrische Struktur. Sie hat den Vorteil, dass alle in Wirklichkeit vorhandenen Elemente auch in den Daten vorhanden sind. Dadurch kann man kleine Fehler in der Symmetrie leicht einfuegen oder unterschiedliche Wirkung der Raumladung bei unsymmetrischem Strahlverlauf beruecksichtigen. Auf der anderen Seite werden natuerlich lauter Sachen gerechnet, die man sich wegen der Symmetrie eigentlich sparen koennte. Wenn man darauf nun sehr grossen Wert legt, kann man statt dessen einen Block mit Elementen von Typ 13 definieren; das geht dann schneller.

Eingaben dazu: Reihenfolge umkehren von Elem-Nr, bis Elem-Nr:

Einzugeben sind 2 Zahlen, die 2 optische Elemente bezeichnen. Alle dazwischen liegenden (incl.) werden in ihrer Reihenfolge vertauscht.

RKOF

Im zyklischen Beschleunigern (==>
SYNC, ==>TUNE) treten bei gewissen Kombinationen von Q-Werten Stopbaender auf, die durch Multipole verursacht werden. Die Breiten dieser Stopbaender werden hier entsprechend der Theorie von Guignard (CERN 78-11) berechnet und ausgegeben. Vorlaeufig kann man nur Strukturresonanzen vom Typ n*QH + m*QV = S rechnen (S=Zahl der Superperioden), was aber im Prinzip keine wesentliche Einschraenkung ist, weil man ja immer leicht eine vollstaendige Maschine erzeugen kann. Bisher habe ich Test-Rechnungen fuer n=0,m=2 und n=1,m=1 gemacht. In beiden Faellen kam mit RKOF auf besser als 1% diejenige Breite des Stopbandes heraus, die man durch systematisches tunen auch findet. Bei n=1,m=1 muss man allerdings die Emittanzen gleich machen, sonst stimmts nicht.

Eingaben dazu: m und n der Gleichung m*qh+n*qv=s:

Einzugeben sind die beiden Koeffizienten der Gleichung n*QH + m*QV = S. Die Summe der Betraege ist die Ordnung und entspricht jener der anregenden Multipole. Auch negative Zahlen (fuer Differenzresonanzen) sind zulaessig. Ausgegeben werden die ungestoerten Q-Werte und die halbe Breite des Stopbandes, die ggf. emittanzabhaengig sind.

DIR

Es wird eine alphabetische Liste aller gespeicherter optischer Systeme incl. der Textzeile ausgegeben, damit man sieht, was man so alles an Muell gesammelt hat (Entschuldigung!). Zum rigrosen Aufraeumen kann man ganz gut ==>
SCRA benutzen, welches auch erst seit ca. 1984 existiert.

SCRA

Man kann eines oder mehrere der gespeicherten optischen Systeme einfach loeschen; die sind dann echt weg, oder! Das Sytem, an dem man gerade dran ist, wird davon nicht beruehrt. Anwendung: Die "ORKUS"-Datei ist zu voll, und man kann kein ===>
SAVE mehr machen.

Eingaben dazu: Name des zu löschenden Systems (Apostr!):

Einzugeben sind ein oder mehrere Namen (in Apostrophen!) von optischen Systemen, die man nicht mehr leiden mag und die daher geloescht werden sollen. Diese Anweisung wird wie ueblich mit einem "*" beendet.

PSUR

Es wird eine Uebersichtszeichnung des aktuellen Systems auf den Bild- schirm ausgegeben, die alles aus der Vogelperspektive zeigt. Damit kann man sehen, wo man hinkommt, wenn man das so baut, wie man sich das denkt PSUR loescht Bilder, die mit ==>
PENV oder ==>PELL gemacht wurden und umgekehrt. Enthaelt das System ein "16 4"-Element, d.h absoluter System- anfang, dann wird es immer in Bezug auf andere Systeme mit solchen Elementen in der richtigen relativen Lage und Orientierung dargestellt. Auch nach SKIP kann man angefangene Bilder fortsetzen. Zentrieren der Graphik: psur,x,0,0,0,.... Die Laenge der x-Achse wird dann x+Systemlaenge+x, man steuert also mit x den Massstab. Mit der rechten Maustaste kann man sich ueber die Positionen und Abstaende aller Elemente informieren, die man auf dem Bild sieht.

Eingaben dazu: x,y,phi,x-max,y-max,r-Qua,r-Ror:

Einzugeben ist folgende lange Latte von Zahlen: x0 - Abszisse und .... y0 - ... Ordinate des Systemanfangs bezueglich der Stelle auf dem Bildschirm, wo immer die Enveloppen anfangen. phi - Winkel, um den die Strahlrichtung gegen +x verdreht ist x-max - Laenge der Abszisse in mm; wenn=0, dann wird das System auf dem Bild zentriert; Skalierung durch den x0-Wert. y-max - Laenge der Ordinate in mm; wenn=0, dann wird Isometrie annehmend der Wert aus x-max berechnet; auch bei ==>HCOP. r-Q - halber Durchmesser eines Quadrupols, Dipole werden immer etwas breiter dargestellt. r-R - Radius des Strahlrohres; (fehlen bloss noch Flansche...)

HCOP

Der Graphik-Bildschirm, wie er jetzt gerade zu sehen ist, wird auf ein PostScript-File kopiert. Darauf sind dann natuerlich solche Teile, die mit ==>
DELP ausradiert wurden, nicht zu sehen. Ebenso kommt man zu spaet, wenn man schon ==>LOES gesagt hat.

Eingaben dazu: File-Name(in Apostr!),Mode(1,2 oder 3):

Einzugeben sind zwei Werte: (1) der Name des PostScript-File, auf das der Graphik-Schirm kopiert werden soll. Ein ' ' heisst, dass als Filename "Fnnn.EPS" genommen wird; nnn=000, 001 usw.; wird mit jeder neuen HCOP-Anweisung um 1 inkrementiert. Die Files stehen sofort fuer die Weiterverarbeitung zur Verfuegung. - Bitte die Apostrophe (Hochkomma) nicht vergessen! (2) -Ausgabeformat- =1: Portrait, auch wenn nur Ellipsen statt Koepfen drauf sind. =2: Landschaft; welche Zahl man nehmen soll, haengt vom verwendeten Drucker ab; ausprobieren! (1 ist Default) =3: Minibilder im Scheckkartenformat fuer Platzgeizhaelse. So kleine Bilder braucht nur Bernhard Franczak fuer seine winzigen roten Buechlein. =4: Portrait wie 1, aber etwas kleiner passend fuer US-Letter. =5: Landscape wie 2, aber etwas kleiner passend fuer US-Letter. =11 bis 15: wie 1 bis 5, aber bunt in Farbe fuer bunte Farbbilder Spezialtrick: Die Eingabe einer negativen Zahl unterdrückt die Ausgabe von Rahmen und Texten; Anwendung: Einbinden in irgendwelche Texte.

QURF

Beim Eintritt in einen Quadrupol durch ein endlich ausgedehntes Rand- feld hindurch erfaehrt ein Teilchen selbst bei fehlerfreien Feldern eine sphaerische Aberration so etwa von dritter Ordnung. Nach einem von Patrick Krejcik angegebenen Verfahren (CERN/PS/86/-19(AA) ) kann man diese durch Einfuehren von je zwei duennen Multipolen am Anfang und Ende des Quadrupols in dritter Ordnung beruecksichtigen. Damit man keine wunden Finger bekommt vor lauter INPU, COPY und KELE, kann man hier die erforderlichen Umbauten in einem Rutsch machen. Ausserdem kann man auch solche Einbauten wieder beseitigen, wenn man an der ersten Ordnung genug hat.

Eingaben dazu: Randfeldlinsen von Nr, bis Nr, ein(1)/ aus(0):

Ganz einfach: Nr. des ersten und des letzten Elementes eingeben, die bearbeitet werden sollen, als dritte Zahl entweder eine 0, dann werden alle Randfeld-Multipole weggeworfen und die vorher zerhackten Elemente wieder zusammengebaut. Oder man gibt als Drittes eine 1 an, dann werden alle Quadrupole im zu bearbeitenden Bereich mit entsprechenden Linsen versehen; das sind allerdings 8 (acht) zusaetzliche Elemente fuer jeden Quadrupol; is leider so.

INQU

Man kann die Einstellwerte von ausgewaehlten Magneten in beliebiger Anzahl und Reihenfolge an die Aussenwelt schicken zusammen mit dem Label Unter Aussenwelt ist vorerst die PUNCH-Datei zu verstehen, spaeter wird das eine Mailbox oder ein anderer Prozess sein, welcher die Einstell- werte direkt verarbeiten kann. Ist das gewaehlte Geraet kein Magnet oder sonst ein Teil, welchem man irgendwie einen Einstellwert zuordnen kann, oder wenn die Nr. bzw. das Label (Nomenklatur at GSI) unbekannt sind, dann wird in allen diesen Faellen der Aussenwelt nichts geschickt, um nicht durch 0 o.ae. falsche Aktionen zu bewirken. Es ist dann Sache des aufrufenden Prozesses, die Vollstaendigkeit der returnierten Daten zu controletti.

Eingaben dazu: Element-Nr. bzw. Label:

Es ist entweder die Nr. oder (in '') das Label des optischen Elements einzugeben, dessen Magnetfeld oder Feldgradient - je nach Typ - der Aussenwelt zur Weiterverarbeitung mitgeteilt werden soll. Die Eingabe ist zyklisch und wird mit einem * beendet.

+CURSOR


Eingaben dazu: Dia-#,x,y,Taste,Mode:


EXPORT

Ausgabe des aktuellen optischen Systems auf ein ASCII-File. Dies ist im normalen MIRKO-Format moeglich, man kann aber auch Eingabeformate fuer andere Programme erzeugen (Filter auf Neudeutsch). Zur Zeit sind das TRANSPORT, PARMELA und IGES-Format fuer CAD-Systeme; kann aber noch erweitert werden, wenn jemand das will. Als Endungen empfiehlt der Kuechenchef .MIX, .TRA, .PRM und .IGS; das steht fuer Mirko-Import-eXport, TRANSPORT, PARMELA bzw. IGES. In diesen Files kann man rumeditieren und sie ggf. mit ==>
IMPORT auch wieder einlesen.

Eingaben dazu: File-Name,-Typ(Apostr!),Mode,von,bis:

Man soll drei Daten eingeben, ,,: Den Namen des Exportfiles; dabei wird ein & im Namen durch den Namen des aktuellen optischen Systems ersetzt. Das kann man zum Schreiben von systemunabhaengig verwendbaren Makros benutzen. Kennbuchstabe fuer das gewuenschte Ausgabeformat, 'M','T','P','I'; Apostrophe nicht vergessen, dafuer ist gross- und Kleinschreibung ok 'M': Mirko-Format mode=1: normale 1:1-Ausgabe mode=2: expandiert (Typ 13,14 aufgelöst) mode=3: wie 2, aber zusätzlich Driftstecken zusammengefaßt mode=4: nur die Elemente 'von' bis 'bis' ausgeben, sonst nichts mode=5: nur Strahldaten (Ellipsen, Sollbahn, Einzelteilchen) mode=6: Elemente 'von' bis 'bis' als Matrix, Liste als Kommentar mode=7: Ausgabe der Punktwolke am Ende des Systems; vorerst im Primitiv-Format! mode=8: Kombination aus 2 und 4, also zwischen 'von' und 'bis', aber breit mode=9: wie mode=2,aber ohne Typen 37,38,39; für simple Konversionsprogramme; Typen 15,21,22 werden ggf. ohne Zeiger auf einen Funktionsgenerator ausgegeben mode=10: Die Daten des letzten Imports werden aktualisiert und mit allen Kommentaren und möglichst im Original-Format ausgegeben, falls sich an den Daten was geändert hat. In diesem Falle wird unter dem Namen .bak eine Kopie des Originalfiles abgelegt; einfach so zur Sicherheit. 'T': TRANSPORT-Format 'P': Parmela-Format 'I': IGES-Format mode=1: Ausgabe original (bezüglich EMP); im Protokoll auch SMP mode=2: Ausgabe bezüglich SMP; im Protokoll auch GSI-NN mode=3: Ausgabe bezüglich GSI-NN; im Protokoll auch EMP mode=4: Ausgabe bezüglich GSI-NN und alle 6 Koordinaten (Orte und Winkel) ---> gibt es Leben außerhalb der GSI ??? <--- mode=5: Ausgabe bezüglich 0,0 und alle 6 Koordinaten (Orte und Winkel) Folgende Files werden erzeugt: .IGS IGES-Daten; ASCII, aber nur für CAD-Systeme verständlich .IGS.PS nette Tabelle in PostScript mit diesen Daten zum Lesen und Abheften .IGS.csv diese Daten nochmal zum Einlesen in Excel .IGS.tab auch dafür, aber ein etwas anderes Format .IGS.txt leserliche ASCII-Tabelle, die man aber nicht gut in Word einbinden kann, ... .IGS.txt.PS diese aber schon, weil sie in PostScript ist Falls sie länger als eine Seite würde, dann wird sie auf mehrere Einzelfiles aufgeteilt, deren Namen 02.IGS.txt.PS, 03.IGS.txt.PS usw. sind. 'Q': Tabelle aler Magneteinstellungen ausgeben mode=1: ASCII-Tabelle mode=2: csv-Tabelle; Zahlen mit "," (mundgerecht für Excel) mode=3: beide Tabellen mode=4: wie mode=2, aber Zahlen mit "." statt mit "," mode=5: wie mode=3, aber Zahlen mit "." statt mit "," Neben der ASCII-Tabelle kommt immer noch das entsprechende PostScript-File.

IMPORT

Einlesen eines optischen Systems im MIRKO-Format von einem ASCII-File Man kann alle Daten aus dem File lesen oder nur die Modifikationen (==>
SAVM, ==>LESM). Die Elemente koennen angehaengt werden oder auch die vorhandenen ueberschreiben. Fremde Formate werden nicht erkannt.

Eingaben dazu: File-Name,-Typ(in Apostr!),Mode,Mode2:

Man soll vier Daten eingeben: ,,,: Den Namen des Importfiles; dabei wird ein & im Namen durch den Namen des aktuellen optischen Systems ersetzt. Das kann man zum Schreiben von systemunabhaengig verwendbaren Makros benutzen. Apostrophe nicht vergessen! Kennbuchstabe für das gewünschte Eingabeformat. typ='M', Eingabe im mix-Format für Mirko mode1=1: Die Daten werden eingelesen, nichts wird gespeichert, die Modifikationen bleiben also unbeachtet. mode1=2: Alle Daten incl. Modifikationen werden gleich gespeichert. mode1=3: Nur die Elemente werden gelesen und angehängt. mode2=1: Elemente nehmen wie sie sind mode2=2: -1 bei Istpositionen wird durch 0 ersetzt. mode1=4: Nur die Elemente werden gelesen, Masse, Ladung, Energie bleiben. mode1=7: Einlesen der Punktwolke aus einem File; vorerst im Primitiv-Format, aber das Mischen mehrerer Verteilungen mit einem Editor vorher ist möglich. mode2=1: nur stabile Teilchen lesen =2: nur verlorene Teilchen lesen =3: alle Teilchen lesen mode2=11: wie mode=1,2,3 ... =12: ... aber ... =13: ... eingelesene Teilchenwolke an die vorhandene anhängen typ='T', Einlesen eines Transport-Outputs mit einer Abbildungsmatrix 2. oder 3. Ordnung zum Eintragen in ein Element vom Typ 32 für Mirko ... typ='R', Einlesen einer Punktverteilung von Parmteq Typ='S', Einlesen der Daten zum Geradelegen; ehemals Mr_x.inf, aber jetzt individuell; mode1 und mode2 sind noch undefiniert. typ='V', Einlesen von Vermessungsdaten im ASCII-Format. typ='A', Lesen von absoluten Positionen von Geräten samt neuer Sollpositionen und Ausgabe der Verschiebung von der Ist-auf die Sollpositionen in Form von lauter posi-Anweisungen in ein Makro-File. Datenformat: Name (eines Gerätes), Koordinaten x,y,z seiner Mitte in einer Zeile jeweils durch Leerzeichen oder ; getrennt, die Zahlen können mit . oder , geschrieben sein; ist ganz flexibel. Wenn der Name leer ist, wird die Zeile ignoriert. Falls ein Gerät zum zweiten Mal oder öfter vorkommt, wird seine Position als neue Sollposition interpretiert und eine entsprechende posi-Anweisung erzeugt.

TEST

Diese Anweisung hat keine feste Bedeutung. Sie dient zum Testen neuer Sachen, indem man ein Unterprogramm namens TEST schreibt und ueber diese Anweisung mit Daten versorgt. Beispiele: --------- TEST,2 --> Aus HELP_D.INP werden erzeugt: HELP_D.DAT (online-Hilfe mittels ?), MIRKODOK.PS (Handbuch in PostScript) und MIRKO.HTM + *.HTM (Handbuch fuer html-Browser) wird erzeugt. TEST,4,i,j,k,l --> Emittanzberechnung aus Strahlbreitenmessungen i=0: Initialisierung fuer die x- und y-Ebene i=1: Messung uebernehmen; braucht man mindestens drei. j: Nr. oder Label eines Elementes vom Typ 29 oder 30; k,l: Positionen der Strahlkanten x bzw. y (k
PAKZ) i=3: Ausgabe der berechneten Emittanz samt Schwerpunkt j: 1 oder 2 fuer x- bzw. y-Ebene i=4: Uebernahme der berechneten Emittanzen j: 1 oder 2 fuer x- bzw. y-Ebene i=5: Messung uebernehmen; hier werden die Werte benutzt, die beim Element j stehen, wenn es von Typ 29 oder 30 ist. Die Daten eines Elementes vom Typ 30 oder 29 werden, falls es in der Naehe ist, gleich mit uebernommen. Alternative zu i=1, wenn die Daten vorher schon ausgelesen wurden, also im Element zu finden sind. TEST,7,i,j: Test von MIR_FCODE i=0: Init fuer VrtAcc j i= 1...20: Test von MIR_KNOPF i i=21...30: Test-Eingabe von x in MIR_DIA i

Eingaben dazu: Funktions-Code,Daten:

Was diese Zahlen bedeuten, weiss natuerlich nur der, der das Unterpro- gramm TEST als letzter veraendert hat. Man darf 7 Stueck eingeben.

SPOS

Gemessene Strahlposition(en) ins Programm eingeben. Man kann: (1) eine SPOS-Anweisung geben, um mit ==>
KPOS einen Steerer fuer die Korrektur der Strahlpostion an der gemessenen Stelle zu setzen. (2) zwei SPOS-Anweisungen fuer zwei verschiedenen Positionssonden geben, um eine vollstaendige Korrektur der Strahlpostion nach Ort und Winkel machen zu koennen. Es muessen beide Sonden vom gleichen Typ sein, entweder 29 oder 30 (horizotal oder vertikal). (3) zwei SPOS-Anweisungen fuer zwei verschiedene Quadrupoleinstellungen und nur einer Positionssonde geben, um eine komplette Korrektur zu machen; wichtig dabei: Der Quadrupol muss in Wirklichkeit und im Programm gleichzeitig veraendert werden. Nach einer oder zwei fehlerfreien SPOS-Anweisungen kann mit ==>KPOS der vermutliche reale Strahlverlauf berechnet und mit ==>PENV betrachtet werden. Ausserdem koennen damit auch gleich Steerer oder Dipole zur Korrektur berechnet werden.

Eingaben dazu: El-#,Ist-Pos.,Soll-Pos.:

(1) - Nr. oder Label der einen Positionsmessung; das muss ein Element von Typ 29 oder 30 sein. (2) - Messwert in mm (3) - Sollwert in mm (Auswertung mit ==>KPOS)

KPOS

Korrigierte Werte fuer Steerer bzw. Dipole berechnen (==>
SPOS) Diese Anweisung funktioniert nur nach einer oder zwei fehlerfreien SPOS-Anweisungen. Die berechneten Werte fuer Steerer bzw. Dipole kann man mit der Anweisung ==>XAUS zu den Geraeten schicken. Achtung: sowas geht natuerlich nur mit einer MIRKO-Version, die entsprechende Geraete- aufrufe enthaelt!

Eingaben dazu: Mode (1 oder 2), Steerer:

(1) - Mode; =1: Berechnung der Sollbahn am Anfang des Systems so, dass sie an den Positionssonden gerade die gemessenen Werte hat =2: zusaetzlich Berechnung von einem oder zwei Steeren oder passenden Dipolen so, dass die Sollbahn dort die bei ==>SPOS eingegebenen Sollwerte erreichen sollte. (2) - Nr. des ersten Steerers/Dipols, der zur Korrektur benutzt werden soll. (3) - Nr. des zweiten...; eine 0 heisst jeweils, dass das/die letzten passenden Geraete vor der ersten Positionssonde gewaehlt werden. Man darf zunaechst KPOS mit Mode=1 aufrufen, um zu sehen, was Sache ist, und dann KPOS mit Mode=2 nachschieben.

XEIN

-----> Nur im HKR der GSI durch qualifiziertes Personal zu verwenden ! (qualifiziert ist jeder, der bis hierher gekommen ist.) --------------------------------------------------------------- Magnetwerte online einlesen; beruecksichtigt werden Dipole, Quadru- pole und Steerer, Profilgitter gehen noch nicht. Ausgabe, wenn man darf, erfolgt mit ==>
XAUS.

Eingaben dazu: Mag.lesen von#,bis#,VrtAcc,Mode,Inj/Ext:

Da ist eine lange Latte von Werten einzugeben: (1) Erstes und ... (2) ... letztes optisches Element, das zu lesen ist. (3) Virtueller Beschleuniger; -1: Defaultbeschleuniger (4) =0: (3) als Defaultbeschleuniger setzen =1: alle Elemente zwischen (1) und (2) lesen =2: nur die variablen Elemente lesen; ==>AVAR =3: nur die Profilgitter lesen (5) =1: Bei SIS und ESR Injektion, sonst egal =2: Bei SIS und ESR Extraktion, sonst egal

XAUS

-----> Nur im HKR der GSI durch qualifiziertes Personal zu verwenden ! (qualifiziert ist jeder, der bis hierher gekommen ist.) --------------------------------------------------------------- Magnetwerte online setzen; beruecksichtigt werden Dipole, Quadru- pole und Steerer. Um nicht wie die Axt im Walde zu wirken, kann (soll) man vorher mit ==>
XEIN lesen, was Sache ist.

Eingaben dazu: Mag.setzen von#,bis#,VrtAcc,Mode,Inj/Ext:

Da ist eine lange Latte von Werten einzugeben: (1) Erstes und ... (2) ... letztes optisches Element, das zu setzen ist. (3) Virtueller Beschleuniger; -1: Defaultbeschleuniger (4) =1: alle Elemente zwischen (1) und (2) setzen =2: nur die variablen Elemente setzen; ==>AVAR, ==>KPOS (5) =1: Bei SIS und ESR Injektion, sonst egal =2: Bei SIS und ESR Extraktion, sonst egal

OPEN

Oeffnen eines Files fuer Ein- oder Ausgabe, dessen Name vom Default beim Programstart abweicht. Das Gegenstueck dazu ist ==>
CLOSE, und mit diesen beiden Anweisungen kann man ohne Verlasssen von MIRKO mehrere Files bearbeiten oder von der Seite betrachten bzw. editieren. Eingegeben werden Name und Typ desselbigen.

Eingaben dazu: File-Name(in Apostr!),-Typ:

(1) - File-Name in Apostrophen, irgend ein syntaktisch richtiges Ding (2) - File-Typ; da gibt es z.Zt. folgende zulaessige Werte: 9: Das Protokoll-File; kann man zwischendrin nachlesen, was man gemacht hat, oder man kann es aufheben fuer spaeter. 10: Eingabedatei fuer Lochkarten (kennt die noch jemand??), also z.B. fuer ==>LESM mit 'ner 0. 11: Ausgabe auf den Kartenstanzer (jaja damals...). z.B. fuer die Umleitung von ==>INQU oder ==>SAVM mit 'ner 0. 18: Ausgabe auf das Protokollfile von fixi Mit "Lochkarten" meine ich natuerlich stinknormale ASCII-Files. Alle anderen Zahlen sind vorerst verboten und werden ignoriert.

CLOSE

Schliessen eines Files; ... was soll ich weiter dazu sagen? Eingegeben wird der Typ desselbigen.

Eingaben dazu: File-Typ:

(1) - File-Typ; da gibt es z.Zt. folgende zulaessige Werte: 9: Das Protokoll-File; kann man zwischendrin nachlesen, was man gemacht hat, oder man kann es aufheben fuer spaeter. 10: Eingabedatei fuer Lochkarten (kennt die noch jemand??), also z.B. fuer ==>
LESM mit 'ner 0. 11: Ausgabe auf den Kartenstanzer (jaja damals...). z.B. fuer die Umleitung von ==>INQU oder ==>SAVM mit 'ner 0. Mit "Lochkarten" meine ich natuerlich stinknormale ASCII-Files. Alle anderen Zahlen sind vorerst verboten und werden ignoriert.

DRAHT

Das aktuelle optisches System wird auf ein Drahtmodell reduziert, d.h alle geraden Elemente, die die Strahlrichtung nicht aendern, werden durch eine einzige Driftstrecke ersetzt, und Dipole durch einen barschen Knick im Tangentenschnittpunkt. Mit Ionenoptik hat das leider gar nichts mehr zu tun, es dient vielmehr zur Anfertigung knapper und schnell zu malender Uebersichts- zeichnungen komplexer Systeme mit ==>
PSUR. Gluecklicherweise kann man diesen Schritt leicht wieder rueckgaengig machen, indem man einfach die Anweisung ==>EXPA gibt. Das ist als ganz aehnlich wie ==>KOMP.

LOCUS

Das optische System wird absolut positioniert. Wenn es mit einem Element von Typ 16 4 beginnt, fein; dann werden dessen Parmeter passend gesetzt. Wenn nicht, no problem; dann wird eins erzeugt und mit dem Namen '-locus-' ganz vorn eingefuegt. Allgemein kann man so erreichen, dass an irgendeiner Stelle im System eine oder mehrere Orts- und Winkelkoordinaten so sind, wie man sie will. (Das ist wirklich so flexibel; wenn schon, denn schon.)

Eingaben dazu: nach Nr,x,y,phi // nach Nr,name,16-Nr,Maske:

Man hat zwei unterschiediche Moeglichkeiten, sich seine Wuensche erfuellen zu lassen: (a) Direkte Eingabe der gewuenschen Werte (b) Angabe der Stelle, wo sie zu finden sind. In jedem Falle sind vier Groessen einzugeben: (1): Nr. des Elementes, hinter dem man die Position fixieren moechte, "hinter" heisst beim Dipol Tangentenschnittpunkt (logisch, oder?), dann im Falle (a): (2): x, (3): y und (4): phi - Position in [mm] und Orientierung in [Grad]. Es ist ganz wichtig, die Regeln fuer Nichteingabe zu beachten, also wenn man LOCUS,28,,,250 schreibt, heisst das: hinter 28 wird das System auf Kurs 250 gebracht, Position bleibt wie sie ist. LOCUS,28,10000 (und nix weiter) heisst: Das System wird so parallel verschoben, dass x hinter Nr. 28 =10000 mm wird, y und phi bleiben wie sie sind. Und im Falle (b): (2): Name eines anderen System im selben ORKUS (in Apostrophen) (3): Label eines Elmentes dort, was tunlichst vom Typ 16 4 sein sollte. (4): Maske, die durch 0 oder 1 angibt, welche der drei Parameter x,y,phi dieses Elementes man uebernehmen moechte; 111 z.B. heisst: alle. 100 heisst: x ja; y, phi sind mir wurscht. In diesem Zusammenhang ist vielleicht ==>
FSTD,104 interessant.

LABEL

(... ist immernoch in Arbeit ...)

Eingaben dazu: Labelausgabe von Nr, bis Nr:

issegal, passiert ehnix

LABMOD

(... ist noch in Arbeit; s. 10.7.2007 ...)

Eingaben dazu: Typfilter, l-,phi-Linie, h-,phi-Label:

issegal, passiert ehnix

SAVOPT

Die aktuellen optischen Einstellung werden in ein File geschrieben, damit man sie spaeter wiedererwecken kann. Dazu ruft man das File einfach als Makro auf und fuehrt die dort gespeicherten ==>
KELE-Befehle aus. Geschickterweise werden die optischen Werte verwendet, weil man damit unabhaengig von der jeweiligen Ionensorte wird. Die Geometrie des Systems bleibt in jedem Falle ungeschoren. Es wird um Verstaendnis dafuer gebeten, dass dabei nur Elemente mit einem ordentlichen Label beruecksichtigt werden koennen; die anderen sind ja nur namenlose Nummrn

Eingaben dazu: Optikfile,von El-#,bis El-#,mode:

Einzugeben ist einfach der Name des Ausgabe-Files in Apostrophen.

POSI

Man kann eine Element oder eine Gruppe von solchen auf einer freien Strecke hin- und herschieben. Das ist dann so, als wuerde man ==>
KORE und ==>IELE verwenden, nur eben viel einfacher und eleganter. Voraussetzung dafuer, dass ueberhaupt was passiert, ist natuerlich, dass vor und hinter der angegebenen Gruppe eine Driftstrecke ist; sonst waere ja alles fest eingeklemmt. Die Verschiebung kann so begrenzt werden, dass keine der beiden Driftstrecken negativ wird; saehe ziemlich uncool aus. Man kann diese Begrenzung aber auch ausschalten.

Eingaben dazu: Positionieren von El-#, bis El-#, rel.Pos.,Mode:

Man soll vier Zahlen eingeben: (1) Erstes und ... (2) ... letztes Element der zu positionierenden Gruppe. Wlll man sich nur eins vorknoepfen, kann man diese Zahl auch einfach weglassen. (3) Positionsaenderung in mm; positive Zahlen schieben downstream, negative upstream. (4) =1: Durch die Verschiebung duerfen die Laengen der Driftstrecken nicht negativ werden. =2: Driftstrecken duerfen auch negativ werden

PUMA

Umschaltung auf den Punktwolken-Mode von Ellipsen (===>
ELLI) oder Einzelteilchen her (==>EINZ). Man kann nun mit ==>WOLKE beliebig geform- te und beliebig maechtige Punktwolken erzeugen, diese durch das aktuelle System transformieren (mit oder ohne Kompression wie bei ==>KOMP) und mit ==>PELL das Ergebnis betrachten. Will man Profile sehen, kann man mit ==>BIN die Aufloesung und Skalierung definieren. ==>AUSG liefert eine Kurzinformation ueber Art und Maechtigkeit der Punktverteilung.

Eingaben dazu: Anzahl der Umläufe, >0 mit, <0 ohne Komprimieren vorher:

Bei Eingabe einer Zahl n>0 wird das System vor der Transformation fuer n Umlaeufe komprimiert und anschliessend wieder expandiert; geht schoen fix, aber es gehen einem u.U. hoehere Ordnungen bei Dipolen verloren. Die Eingabe einer Zahl n<0 laesst das System wie es ist, und die Transformation erfolgt ueber -n Umlaeufe; da dauert die Rechnung schon etwas! Muss man eben Testrechnungen machen mit und ohne Kompression.

WOLKE

Definition einer an das aktuelle Eingangsellipsoid (==>
KELL, ==>KEMI, ==>BUNCH). Man kann sich die Ebenen, die Verteilungsart und den Start- wert des Zufallszahlengenerators aussuchen. Sehen kann man natuerlich nur im Mode ==>PUMA was.

Eingaben dazu: n Teilchen,Ebenen,Verteilungsart,Mode:

(1): Anzahl der Teilchen; nur durch den Speicher begrenzt; und die Geduld beim Rechnen (2): Ebenendefinition; möglich sind entweder zweistellige Zahlen ij mit i,j zwischen 1 und 6 fuer die Projektion auf eine beliebige zweidimensionale Unterebene des Phasenraumes, z.B. 12=(x,x'), 34=(y,y') usw., aber auch 1234 für ein vierdimensionales Ellipsoid in x,x',y,y' und 123400 für die zusätzliche Nullung der dz,dp/p- Koordinaten, Da kann man sicher noch viele Sachen erfinden. (3): Art der Verteilung; =0: es werden lauter Nullen in der angegebenen Unterebene erzeugt =1: auf der Oberflaeche bzw. dem Rand, =11: wie 1, aber auf dem die Ellipse umschreibenden Rechteck =2: im Inneren gleichverteilt (wat e bag!) =12: wie 2, aber die x-Koordinate gleichverteilt =22: wie 2, aber die y-Koordinate gleichverteilt =32: Gleichverteilung innerhalb eines Rechtecks.. =3: Punkte auf einem Radius der Ellipse; (4) gibt dann dessen Winkel an =4: Punkte auf dem Umfang der (x,y)-Ellipse (Projektion des 4-dimensionalen Ellipsoids), wobei die Koordinaten x' und y' so berechnet werden, daß die Punkte auf der Oberfläche des Ellipsoids liegen. (4)=1: Ellipsoid am Eingang ist gemeint (4)=2: Ellipsoid am Ausgang und Rücktransformation =5: die letzte mit ==>FIXI erzeugte Punktverteilung wird einfach als Wolke überommen. Wie das im einzelnen aussieht, bekommt man leicht ==>PELL unter z.B. ==>PMOD,,-10 (x-Profil am Eingang) heraus. (4): Verteilungart =2: Startwert des Zufallszahlengenerators; <0: Wert aus ==>KZUF, >0: dies ist der neue Startwert, =0: die Zahlen laufen einfach weiter. Verteilungart =3: Winkel des Radius' der Ellipse in Grad Verteilungart =4: Punktdefinition am Eingang (=1) oder Ausgang (=2) sonst ohne Bedeutung

BIN

Kurzer Name, kurzer Sinn: Eingabe der Bin-Anzahl und der Counts pro Bin beim Malen des Strahlprofils mit ==>
PELL in einem passenden ==>PMOD und wenn man sich im Zustand ==>PUMA befindet.

Eingaben dazu: Anzahl der Bins, Counts pro Bin:

Was soll man dazu sagen? Is doch klar.

MISAL

Falls das aktuelle System einen Kreisbeschleuniger darstellt und man vor dieser Anweisung ==>
SYNC gesagt hat, dann findet man mit MISAL die mit 98% Wahrscheinlichkeit nicht ueberschrittenen Fehler des Closed Orbit heraus, die aus den hier einzugebenden Dipolfeldfehlern und Quadrupolpositionsfehlern resultieren. Ist eine Formel, die in einem fruehern CERN-Report steht. Ausgegeben wird die Amplitude an der Stelle mit maximaler Betafunktion und die effektive Emittanz, die aus echter Emittanz plus Fehlern ergibt.

Eingaben dazu: dB/B-x,dx-Quad, dB/B-y,dy-Quad:

Vier Zahlen sind gefragt: dB/B-x, dx-Quad[mm], dB/B-y, dy-Quad[mm], Defaults sind: 0.0002, 0.2, 0.0002, 0.2

ORKUS

Wer mehrere Orkus-Dateien besitzt, der kann nun einfach auf eine der anderen umschalten; kopieren von Dartensaetzen ist allerdings nicht moeglich; da muss man schon die Firma ==>
EXPORT / ==>IMPORT bemuehen.

Eingaben dazu: Name der Orkus-Datei:

... und wenn es die nicht gibt? ... oder man sich vertippt hat? Ein Glueck, da wird einfach auf die alte zurueckgeschaltet.

TSTART

Im Zusammenhang mit zeitabhaengigen, an Funktionsgeneratoren (Typ 39) haengenden Multipolen oder Beschleunigungsspalten kann man hier den Startzeitpunkt der Teilchen oder Teilchenwolke in Bezug auf den Null- punkt der Funktionsgeneratoren eingeben, Dieser Zeitpunkt wird bei Benutzung von ==>
SAVS, ==>LESS hochgezaehlt Will man wieder bei Adam & Eva anfangen, muss man nochmal TSTART sagen. Statt der Zeit kann man auch mit ==>NSTART den Startumlauf definieren.

Eingaben dazu: Startzeit [ms]:

Startzeit der Teilchen oder Punktwolken in Bezug auf die Funktionsgeneratoren in [ms]; wird mit ==>SAVS, ==>LESS hochgezaehlt.

BUNCH

Weil die Definition eines Bunches mit ==>
KELL von den Zahlenwerten he gesehen etwas verknorzelt ist, kann man hier ganz anschaulich die Laenge eines Bunches in Grad und seine Hoehe in dp/p angeben (statt z**2 und dp/p**2). Zusaetzlich kann man noch die Harmonische angeben, auf die sic die Laenge bezieht. Das ganze ist natuerlich nur so richtig sinnvoll, wenn man einen Kreisbeschleuniger oder Speicherring vor sich hat. In allen anderen Faellen wuerde die geometrische Laenge des Systems 360 Gra entsprechen, Zusaetzlich kann man die Malung des stationaeren Buckets veranlassen, wann immer man die (z,dp/p)-Ebene malt.

Eingaben dazu: phi[Grad],dp/p,Harmonische,Bucket(0/1):

Einzugeben sind: (1) die halbe Bunchlaenge in Grad (2) die halbe Hoehe in dp/p (0.01 fuer 1 %) (3) die Harmonische, auf die sich die Grad beziehen (4) Einblenden des Buckets ein (1) oder aus (0)

RESOK

Es wird ein Ausschnitt aus der Resonanzkarte in ein Diagramm gemalt, welches man mit ==>
PMOD und dort der Kennzahl 70 (statt 12,34,56 usw.) anlegen kann. Man kann aussuchen zwischen Summen- und Differenzresonanze und verschiedenen Ordnungen und Superperiodizitaeten. Als zusetzlichen Schnoerkel kann man auch eine Arbeitslinie mit ==>QDIA einmalen

Eingaben dazu: Qh,Qv,dQ,bis Ord.(n=1),bis Ord.(n=S),S:

Die ersten drei Zahlen definieren den Ausschnitt, die letzten die Ordnungen und Superperiodizitaeten: (1) Qh und ... (2) ... Qv der linken unteren Ecke des Diagramms (3) Laenge der Achsen (gleich fuer Qh und Qv) (4) Ordnung von Fehlerresonanzen, bis zu der Linien gemalt werden (5) dito fuer Strukturresonanzen der Superperiodizitaet S (6) S (es, es, es und es, es ist ein harter Schluss ...) Hinweis: gibt man als Ordnung eine positive Zahl ein, dann werden nur die Summenresonanzen gemalt, sonst auch die Differenzresonanzen.

QDIA

Die Arbeitslinie im Q-Diagramm wird in die vorhandene Resonanzkarte eingezeichnet, Man erhaelt diese mit ==>
PMOD,..,70,.. und ggf. noch mit ==>RESOK fuer individuell zusammengestellte Resonanzlinien.

Eingaben dazu: von dp/p,bis dp/p,Schrittweite:

Die Eingabe ist ja sowas von einfach: der Bereich in dp/p und die Schrittweite. Einheiten sind natuerlich, also 0.01 fuer 1 %. Da kann man gar nichts verkehrt machen.

PLAYER

Irgendwelche Phasenraumplots, die man mit ==>
PELL bekommen koennte, werden als Funktion der Zeit oder der Umlaufszahl in einem Kreis- beschleuniger in animierter Form oder als Indexprint dargestellt. Man ha fuer die Animation die normalen Knoepfe "vor", "zurueck", "schnell vor" "schnell zurueck", "weiter transformieren" zur Verfuegung.

Eingaben dazu: ab Umlauf,Uml/Transf,Anzahl Transf,Mode:

Einzugeben sind vier Groessen: (1) Ab dem wievielten Umlauf die Darstellung beginnen soll (2) Wieviele Umlaeufe in einem Transformationsschritt zu berechnen sind; damit wird die Definition in ==>PUMA temporaer ueberschrieben. (3) Wieviele Transformationsschritte auszufuehren sind (4) Darstellungart der beiden Diagramme als zweistellige Zahl, die Zehnerstelle fuer das linke, die Einerstelle fuer das rechte Diagram 1: animiertes Vollbild 2: statische Teilbilder wie in (3) angegeben Default ist 12

NSTART

Im Zusammenhang mit zeitabhaengigen, an Funktionsgeneratoren (Typ 39) haengenden Multipolen oder Beschleunigungsspalten kann man hier den Startumlauf der Teilchen oder Teilchenwolke in Bezug auf den Nullpunkt der Funktionsgeneratoren eingeben, Dieser Zeitpunkt wird bei Benutzung von ==>
SAVS, ==>LESS hochgezaehlt Will man wieder bei Adam & Eva anfangen, muss man nochmal TSTART sagen. Statt des Umlaufs kann man auch mit ==>TSTART die Startzeit definieren.

Eingaben dazu: Start nach Umlauf:

Startzeit der Teilchen oder Punktwolken in Bezug auf die Funktionsgeneratoren in [ms]; wird mit ==>SAVS, ==>LESS hochgezaehlt.

TFMODE

Hier kann man die Funktionsgeneratoren (Elementtyp 39) mit ihrem Wert zum aktuellen Zeitpunkt (==>
TSTART oder ==>NSTART, auch ==>SAVS/==>LESS) einfrieren und wieder auftauen. Zweck der Uebung ist, z.B. fuer Closed- Orbit-Berechnungen (==>SYNC) klare Verhaeltnisse zu schaffen.

Eingaben dazu: Zeitfunktionen einfrieren (0) oder auftauen (1):

Die Eingabe einer 0 friert die Funktionsgeneratoren ein, mit einer 1 werden sie wieder aufgetaut.

POVRAY


QPGRAD

Balkendiagramme für die Stärken von Quadrupolen, Sextupolen und Steerern werden durch QPGRAD dargestellt.. Dabei werden drei Parameter benötigt: Mode, y-Achse[T/m], x-Abstand[mm].

Eingaben dazu: Mode,y-Achse[T/m],x-Lücke[mm]:

Durch diese Parameter wird folgendes bewirkt: Mode=0: Der Mode-Wert vom letzen Aufruf wird verwendet. Mode>0: Alle Balken werden oberhalb der x-Achse dargestellt. Mode<0: Negative Werte werden unterhalb der x-Achse gezeichnet. |Mode|=1: Darstellung von Quadrupolstärken |Mode|=2: Darstellung von Sextupolstärken |Mode|=3: Darstellung von Steererstärken y-Achse[T/m]: y-Achsenlänge, Dimension entsprechend dem Magnettyp x-Abstand[mm]: >0: Die Balken werden durch Zwischenräume getrennt. Dünne Elemente wie Steerer und Sextupole werden mit einer Länge von einem Meter gezeichnet. x-Abstand[mm]: <0: Die Balken werden nach den wirklichen Abständen plaziert. Dabei erhalten dünne Elemente wie Steerer oder Sextupole eine Länge gemäß dem Absolutwert von x-Abstand.

AUTOFIT


Eingaben dazu: Autofit-Mode - 0=aus, 1=rech, 2=tune:


REVERT


DEFBUMP

Definition eines lokalen Bumps. Das kann ein Orts- oder Winkelbump sein oder auch eine Kombination von beiden. Die Steerer, mir denen solch ein Bump realisiert wird, werden hier auch definiert. Wirksam wird ein Bump mit der Anweisung ==>
BUMP.

Eingaben dazu: Nr.,Mode,Pos.,Steerer:

Einzugeben sind die Größen nr,ort,typ,st1,..,st4 nr (1...16): Nr. des Bumps zum Wiederfinden ort: Element, vor dem der Bump definiert ist. typ: 1=x, 2=x', 3=x,x' bzw. y,y'... je nach typ von sti1,..,st4 sti: Nr. der zu verwendenden Steerer; damit ist auch die Ebene festgelegt.

BUMP

Ein oder mehrere mit ==>
DEFBUMP definierte Bumps werden hier mit Amplituden versehen und damit wirksam. Alle Steerer, die an definierten Bumps beteiligt sind, werden addiert und die Liste ausgegeben (Bildschirm). Eine Ausgabe nach draußen oder direkt ins Kontrollsystem fehlt noch.

Eingaben dazu: Nr.,Wert 1,Wert 2:

Einzugeben sind die Größen nr,x,x nr (1...16): Nr. des zu setzenden Bumps x,x': gewünschte Amplitude(n) des Bumps nr je nach Definition

DEFINE

Man kann mit define maximal 256 globale, symbolische Variable defi- nieren und ihnen einen Wert zuweisen. In allen weiteren Eingabezeilen wird dann dieser Name durch den Wert ersetzt; Syntax hierfür: wird zu wert, wert kann auch leer sein, '' wird zu '. Der Variablenname kann bis zu 32 Zeichen und der Wert bis zu 128 Zeichen lang sein. Diese Anweisung ist nicht so sehr für den Bildschirmdialog, sondern eher zur Benutzung in Makros gedacht. Man kann etwa an mehreren Stellen vorkommende, von Natur aus gleiche Größen, an einer Stelle allgemein definieren und gewinnt so erheblich an Übersichtlichkeit und Änderungsfreundlichkeit. Zur Information über die schon definierten Variablen gibt es die Anweisung ==>
ASYM. Löschen geht mit ==>DSYM. wert darf auch selbst Variable enthalten, die schon definiert sind, da. die Definition ja selbst über Eingabezeilen erfolgt; gibt es also gratis Beispiel: define,'Per','S01' ! 'Per' ist noch unbekannt, also neue Zeile 'Nomen','''QS1F''', * liefert 'S01QS1F' incl. der ' als Wert von Nomen, man kann also einfach kele,,5,-0.000561,* sagen, und das funktioniert. Übrigens ginge define,'Nomen','QS1F',* mit kele,'',5,-0.000561,* genauso.

Eingaben dazu: Symbol,Wert(Apostr!):

Einzugeben ist die Definition einer oder mehrerer Variablen in der Form 'name','wert' Die Anweisung ist zyklisch und wird mit einem * beendet.

ASYM

Ausgabe der gerade mit ==>
DEFINE definierten Variablen.

Eingaben dazu: Ausgabe Symbolliste von Nr, bis Nr:

Einzugeben ist von Nr., bis Nr.

DSYM

Löschen von gerade mit ==>
DEFINE definierten Variablen. Man muß dazu die Nr. kennen, was innerhalb von Makros etwas schwierig ist; da gibt es noch Handlungsbedarf: entweder Namen statt Nr. eingeben oder eine Art Mengendefinition oder so oder anders ...

Eingaben dazu: Symbole löschen von Nr., bis Nr.:

Einzugeben ist von Nr., bis Nr.

REFP

Damit die wesentliche Geometrie einer Beschleunigeranlage auch wirklich in die Konstruktion eingeht, werden hier die wichtigsten Punkte in sechs Dimensionen definiert und ausgegeben, und zwar nicht alle, das wäre zu unübersichtlich, sondern nur diejenigen, die die ganze Anlage bestimmen. Für verzweigte Strahlführungssysteme wären das die Tangentenschnitt- punkte der Schaltmagnete und die Enden am Target. Bei einem Ring- beschleuniger würde man noch zusätzlich die exakten Ein- und Autritts- koordinaten der Injektion und Extraktion ausgeben. Die Ausgabe erfolgt in Erinnerung an ganz früher auf die Einheit für den Kartenstanzer, also die Datei punch. Man ist aber gut beraten, wenn man zuvor mit ==>
OPEN,,11 eine Ausgabedatei angibt, die man nach der Ausführung von REFP mit ==>CLOSE,11 wieder abschließt. Ich gebe allerdings zu, daß diese Anweisung weniger für den inter- aktiven Betrieb gedacht ist, sondern vielmehr für die Dokumentation unter Benutzung eines Makros gedacht ist.

Eingaben dazu: Mode, bei Element, Punktname, Kommentar(Apostr):

(1) mode =-1: am Anfang zu benutzen; Filename, Datum und Überschrift werden ausgegeben, (3) und (4) werden als Label an zwei 37-3-Elemente definiert, die bei mode=-2 ausgegeben werden =-2: die Punkte werden in ein mix-File geschrieben; am Ende zu benutzen. =0: keine Koordinaten, nur eine Leerzeile wird ausgegeben. =1: die Koordinaten am Eintritt in das Element =2: ... in der Mitte, bzw. der Tangentenschnittpunkt beim Dipol =3: ... am Austritt aus dem Element (2) die Nr. des Elementes (bzw. Label), dessen Koordinaten ausgedruckt werden sollen. (3) ein maximal 8-stelliger Name des Punktes; der ist ganz extra und hat nichts mit dem Label des Elementes zu tun. (4) Kommentar; das kann ein beliebiger Text sein, mit dem man den Punkt zu identifizieren gedenkt.

ALIGN

Berechnung der Wirkung von Justierfehlern optischer Element. Es werden die ungünstigsten Kombination aller Justierfehler betrachtet, dabei die Verläufe der gestörten Sollbahnen berechnet, sowie die optimalen Korrekturen dieser Fehler angegeben. Justerfehler in diesem Sinne sind Elemente vom Typ 19,20, die an der 4. und 5. Stelle 0 haben und an der 6. und 7. Stelle die maximalen Justierfehler enthalten, die mit +- kombiniert werden. Nur solche Elemente werden in dieser Anweisung als Justierfehler erkannt und bearbeitet,

Eingaben dazu: Ebene(1,2), Mode(1,2,3), Steerer1, Steerer2:

,,,: 1) normal: ieb=1: Rechnung in der x,x'-Ebene ieb=2: Rechnung in der y,y'-Ebene mode=0: keine Aktion, nur n1,n2 werden definiert für später mode=1: mit pell Fehler- und ggf. Korrekturpolygon malen mode=2: unkorrigierte Enveloppen malen mode=3: korrigierte Enveloppen malen n1,n2: Nr. der zu verwendenden Steerer 2) Sonderfunktionen: ieb=-1: alle Justierfehler werden mit v=103 versehen; für Monte-Carlo-Rechnungen mit Wolken z.B. ieb=-2: alle Justierfehler mit v=103 werden wieder auf v=0 gesetzt. ieb=-3: über jukorr(,3...) werden die aktuellen Justierfehl im kele-Format ausgegeben (File "prot"), für jede gerechnete Kombination ein Datenpaket, dam man die Rechnung in Ruhe nachvollziehen kann.

REPORT

... kommt noch; nur Geduld ...

HITEXP

... kommt noch; nur Geduld ...

LANG

Mit LANG kann man die Dialogsprache einfach umschalten, z.Zt. sind englisch und deutsch als Sprachen verfügbar.

Eingaben dazu: Dialogsprache ('D'=deutsch, 'E'=en glisch):

Man kann entweder 'D' oder 'E' eingeben; das Ergebnis sieht man sofort.

CBIN

Kurzer Name, kurzer Sinn: Eingabe der Bin-Anzahl und der Counts pro Bin für maximale Intensität beim Malen von bunten Phasenplots mit ==>
PELL in einem passenden ==>PMOD und wenn man sich im Zustand ==>PUMA befindet.

Eingaben dazu: Anzahl der Bins pro Achse, Counts pro Bin:

Was soll man dazu sagen? Is doch klar. Bei count=0 wird die Farbe für maximale Intensität dem Bin mit dem maximalen Inhalt zugeordnet.

STOP

STOP - Damit wird das Programm ordnungsgemaess beendet. Bevor man aber so zuschlaegt, sollte man zwecks Vermeidens spaeterer Reue bedenken: Der augenblickliche Zustand des Systems muss mit ==>
SAVE oder ==>NJOB,...,SAVE explizit in Sicherheit gebracht werden, falls man spaeter darauf zurueckkommen will. Ein ausfuehrliches Druckerprotokoll muss man ggf. mit ==>FINI anfordern, sonst hat man gar nichts und ist ganz auf die Erinnerung angewiesen, und die ist bekanntermassen truegerisch! Zur Information wird ausgegeben, wie viele Saetze in dieser Datei schon belegt sind. Falls sie voll zu werden scheint, soll man cool bleiben; sie wird wenn noetig automatisch komprimiert. Wenn allerdings auch das nicht mehr hilft, muessen optische Systeme geloescht (==>SCRA) oder woanders hin gebracht werden (==>EXPORT und ==>IMPORT).